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Hochgradige chronische Anämie

Das einzige was man hierüber mit Gewissheit anhand von Laboruntersuchungen sagen kann ist, dass ich meist nur knapp halb so viel Blut in meinen Adern habe, als es für mich statistisch 'normal' wäre. Ein Symptom, das wohl am ehesten durch mangelnde Produktion von Frischblut zu Stande kommt, aber was ist die Ursache hierfür? Weitere Untersuchungen ergaben, dass ich das für die Bildung von roten Blutkörperchen nötige Element Eisen nicht aufnehme, obwohl ich physisch wohl könnte. Die 'normale' Schulmedizin nennt dies nun eine Eisenmangelanämie und behandelt - wie immer - erst einmal rein symptombezogen mit Bluttransfusionen, Injektion von hochdosiertem reinen Eisen, ... für die komplementäre Medizin ist es allerdings ein Zeichen eines Kampfes gegen einen (imaginären?) Eindringling, denn nicht nur wir, auch die meisten 'Keime' verstoffwechseln Eisen, somit ist es die logischste Selbstschutzmaßnahme, Eindringlinge von der Versorgung mit elementarem Nachschub abzuschneiden, also zum Beispiel das Eisen zu verstecken. Ein Indiz für diese Theorie ist auch das Phänomen, dass der Körper einer Schwangeren etwa eine Woche vor der Geburt beginnt eine ebensolche 'Anämie' auszuprägen, vielleicht um sich auf die mit dem Prozess verbundenen Infektionsgefahr vorzubereiten? Der Ernährungs-Gegenpapst Prof.Dr. Udo Vollmer berichtet in seinem Buch 'Prost Mahlzeit': "Einige afrikanische Nomadenvölker ernähren sich traditionell Eisenarm, da ihr Hauptnahrungsmittel Milch extrem wenig Eisen und zusätzlich mit dem Milchinhaltsstoff Lactoferrin einen starken 'Eisenfänger' enthält. Daher 'leiden' diese Menschen nach unseren Maßstäben unter Eisenmangel. Allerdings wurden viel seltener als erwartet Infektionen beobachtet. Zum Entsetzen der Forscher brachen die jedoch aus, als man den Nomaden Eisenpräparate gab, um ihre 'Blutarmut' zu 'lindern': Die Erreger von Ruhr und Malaria, die bislang von der Körperabwehr unter Kontrolle gehalten worden waren, bedankten sich mit explosionsartiger Vermehrung für die unverhoffte milde Gabe. über einen ähnlichen Fall berichtet Professor McFarlane aus Nigeria: Dort versuchte er, Kinder, die an der Krankheit Kwashiorkor litten, mit Eisen und Multivitamincocktails aufzupäppeln. Kurze Zeit später starben viele von ihnen an überschießenden Infektionen. 'Jeder Anstieg des freien Serumeisens', warnt McFarlane, 'kann zu einer lebensbedrohlichen Infektion und zum Tode führen.' " Auf der Suche nach dem 'Erreger' meines Blutmangels habe ich einige diagnostisch ausschliessen lassen, so zum Beispiel die 'Kuhtuberkulose', Borillien, Glutenintolleranz, ... bislang wurde dabei nichts gefunden. So ist es vielleicht nur die dauerhaft stark entzündete Verdauungslandschaft, die eine alleinige Ursache für den niedrigen Füllstand darstellt? Wer weiß?

 
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