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Eine Assistenz beim Leben

Oder besser gesagt: für die Teilhabe an der Bürokratie. Denn gäbs die nicht, gäbs auch den grösseren Teil meiner Symptome nicht. Mit ihr aber, wenn ich mich selbst mit Ämtern und Versicherungen herumschlage, wie Don Quichotte gegen Mühlen reite, dann verschlimmern sich diese Symptome ins so drastische, dass ich schon um mein Leben durch schlichte Selbstverdauung fürchten musste. Seit vielen Jahren habe ich gedacht: das kann doch nicht sein, für solche wie mich, noch dazu mit Behindertenausweis mit einer so schön großen Zahl drauf, der größten die sie ausgeben können, da muss es doch Hilfen geben. Im Gesetz hab ich die auch gefunden, an unzähligen Stellen, wenn ich bei Ämtern des Weimarer Landes fragte, gabs die aber nicht.

Aber mein Wohnsitz, also die Amtszuständigkeit, hat sich ja geändert. Ich wohne ja wieder in der Stadt die dem Land(kreis) den Namen gibt, und die eine kreisfreie recht souveraine Verwaltung hat, die in manchem etwas anders handelt als das Land drumherum. Aber wie geht man das an? So googelte ich erstmal ein bisschen umher um eine Organisation in Weimar zu finden, die eben dass als Hilfe anbietet was ich brauche: ein Vermittler zu den Ämtern, Behörden, Versicherungen und all den anderen in der Endzeit unserer Zivilisation nicht mehr über die Mitsichselbstbeschäftigung hinauskommenden ... und eben von diesen Geschwüren der Zeit anders als der Mensch gesehen werden, als der man sich selbst dort hinbegibt, weil sie ja nicht "die Sache" sondern wie man selbst "Sachbearbeiter" sind ... nur jene haben noch Chancen in die wirkliche Aufmerksamkeit der Amtspersonen vorzudringen ... traurig, aber wahr.

Es gibt tatsächlich Einige, die professionell mit Hilfe für Menschen mit Behinderungen tätig sind, Diakonie und Rotes Kreuz als Platzhirsche des "Helfens" (denen dann aber oft schon ein zu grosser Fokus auf die geschäftliche Seite vorgeworfen werden musste) und die anderen natürlich auch ... Ich suchte mir das Lebenshilfewerk aus, weil mir das ganz hinten im Kopf "bekannt" war, da hatte nämlich eine norddeutsche gute Jugendfreundin mal gearbeitet, als ich aber nicht mehr norddeutsch und nur noch sporadisch dort zu Besuch war ... ich ging auf die Internetseite meiner entsprechenden Ortsgruppe und schrieb eine Email:

 
Von: Jan Donner ... [meine@offizielleemail.com]
Gesendet: Freitag, 26. Oktober 2012 15:10
An: 'a.f....@....'
Betreff: Bitte um Hilfe und Beratung

Sehr geehrte Frau F....,

zunächst muss ich eingestehen, dass es mir mehr als schwer fällt mich mit dieser Email an Sie zu wenden.

Ich bin 38 Jahre alt und durch mehrere chronische Erkrankungen (Chronischer Clusterkopfschmerz, Morbus Crohn, Restless-Legs-Syndrom, Depression, …) in den letzten Jahren zunehmend eingeschränkt. Hierfür bekam ich bereits vor einigen Jahren einen GdB 100 mit Merkzeichen G.

Ich lebe mit meiner Partnerin (vollzeit berufstätig in der XXXXXX XXXX XXXXXX) und unseren zwei Kindern (XXXXXX, 14, Gymnasium XXXXXXX und XXXXXX, 11, Gymnasium XXXXXX) seit Mai diesen Jahres in einer eigentlich ungeeigneten Wohnung in Weimar.

Ich wäre gern der „starke Familienvorstand“, bin aber real oft nicht einmal in der Lage nötige Arzttermine wahrzunehmen und habe mich wohl byrokratisch bereits in eine „mittlere Katastrophe“ manövriert und den überblick verloren.

Dies zunächst als eine sehr grobe „Fallbeschreibung“.

Wäre Hilfe oder Beratung von Ihrer Seite hier möglich? Könnten Sie jemanden vermitteln, der „mich aktiv an die Hand nimmt“ ?

Herzlichen Dank
und beste Grüsse

Jan Donner

bei S...... T.......
Xxxxxxxx-Xxx. X
XXXXX Weimar
Tel: XXXX/XXX XX XX

 

 
Von:F....., A..... EL AmD [a.f....@....]
Gesendet: Montag, 29. Oktober 2012 13:07
An: meine@offizielleemail.com
Betreff: AW: Bitte um Hilfe und Beratung

Sehr geehrter Herr Donner,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Unsere Casemanagerin Frau J..... wird sich am Montag, den 5.11. mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen bezüglich einer Unterstützung besprechen.

Falls es dahin nicht warten kann melden Sie sich bitte nochmal bei mir.

Mit freundlichen Grüßen

A..... F.....
Leiterin Ambulante Dienste
Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V
über der Nonnenwiese 5
99428 Weimar OT Tröbsdorf
Telefon:  0 36 43 - 74 02 014
Fax:        0 36 43 - 74 02 021

Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V.
D-99425 Weimar, Belvederer Allee 19
Vorstand: Evemarie Schnepel, Beate Elste, Heike Buchhorn, Gabriele Kießling, Rola Zimmer
Tel: +49 3643 54040, Fax: +49 3643 540430
Amtsgericht Weimar, Vereinsnummer: 301, Steuer-Nr.: 162/141/00480, UST-ID: DE150125676
Bankverbindung: Sparkasse Mittelthüringen BLZ: 820 510 00 KTO: 0 301 008 507

Ich weiss nicht, ob man erst die vielen Jahre anderer Erfahrungen braucht, damit man von dieser schnellen herzlichen und einen offensichtlich ernstnehmenden Antwort beeindruckt und begeistert ist. Zwar war der empfundene Leidensdruck unter der Zeit schon sehr hoch, ich beschloss aber die eine Woche noch "aushalten" zu können. Und der Anruf kam tatsächlich. Die Frau J..... hatte nachdem ihr meine Email weitergeleitet wurde auch schon gegoogelt, wusste was Morbus Crohn und vor allem Clusterkopf ist und rief entsprechend nicht um 08:00, sondern erst um 12:30 an, wie sie mir bei unserem direkten und persönlichen Gespräch genau eine Woche später, am wieder am Montag, den 12.11.2012 in ihrem Büro erzählte. Meine liebe Freundin N..... hatte mich hingefahren und war auch mit reingekommen, übernahm sogar manchmal die Schilderung "meiner Umstände" für mich, die sie ja durch Beobachtung kennt und die ich aus Scham oder Vergesslichkeit gar nicht auf den Tisch gebracht hätte. Am Ende sagte ich: "Ich hab mich wirklich noch nie in einem Büro so verstanden gefühlt" und sie sagte: "Ich glaub ich weiss da auch schon jemanden aus unserem Team, mit dem würde das bestimmt gut passen!" und dankbar und glücklich wurd ich von der lieben N..... wieder nach Haus (oder "in die jetzige Wohnung") gefahren. (Danke!)

Am 12.11. also das erste Face-to-Face Gespräch mit einer wahrscheinlich hochdiplomierten und wirklich herzlichen Frau J....., absolut kostenlos, knapp über zwei Stunden lang und auch dann nur zuene, weil wir soweit für den Moment "durch" waren. Sie hatte sich wie gesagt zunächst einmal mich erklären lassen, von N..... und mirselbst, sehr interessiert und ausführlich. Sie hatte sich vorab im Internet belesen zu den in meiner Email ja schon benannten und doch recht seltenen Körpersymptomen, die ich hervorzubringen vermag und zwar behandlungsresistent. Und sie hat mir viel erklärt über Möglichkeiten die es gibt mein Leben zumindest von den vermeidbaren Unannehmlichkeiten zu bewahren. Eine Assistenz für mich, bei Beibehaltung der Entscheidungssouverainität (obgleich es mir manchmal müssig seien könnte mich dann doch zumindest informativ mit dem "Thema" auseinanderzusetzen, und ich mir in sofern schon ein Vorgehen wünsche, bei dem ich von vornherein eine "Themenbezogene" vollkommene Vollmacht ausstelle, an den, den die Doofheit nicht innerlich zerfrisst, weil es ihn aus "professionellen Gründen" nicht persönlich und auch nicht feundschaftlich oder familiär betrifft (alles schon ausprobiert: geht nicht) und in solchen Fällen gleich nach der überschrift nie wieder etwas daon wissen wollen würde, nichtmal wie ich mich entschieden habe oder was das Ergebnis ist). Frau J.... schilderte ruhig und verständlich das es da "je nach Grund" verschiedene Wege und und mir halt: alle, weshalb Anlaufstelle A: die Krankenverunsicherung (die sich bei mir ja vehement verweigert und eher Problem 1 um die eine Assistenz sich kümmern müsste, als eine Lösung ist) bleibt als nächstes: der SPDi - der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt, also Weimar. Okay, dann mal gleich einen Antrag gestellt. Frau J..... hat mir als Tip nur gesagt in welchen Teil des SGB ich schauen müsste, dass war (wie sie aus dem Gespräch wusste) Google-Donner schon genügend Unterstützung, ... sie machte sich nämlich etwas Sorgen, dass Weimar denken könnte die Lebenshilfe (oder sie selbst) hätten mich in irgendeiner Form überredet eben jene Lebenshilfe als Lebenshelfer zu nehmen und eben nicht Diakonie oder Rotkreuzer ... aber an Eides statt kann ich jederzeit sagen: es war das "Schicksal" und MEIN Wille, meine erste Entscheidung und meine erste Email, was mich und einen herzensguten, jetzt für mich wichtigen Menschen (der später erst erwähnt wird), zusammen gebracht haben, nichts anderes (wie üblich), und schon gar keine Beeinflussung.

Ich belas mich also aufs nötigste nochmal frisch in der entsprechenden Paragraphenecke, fasste mir ein Herz für einen neuen Versuch mit den "Behörden", und dann ging ich mich erstmal mit gefasstem aber schwerem Herzen: anmelden. ... Hatt´ ich das noch garnicht erwähnt? Ich war zu der Zeit bereits eineinhalb Jahre "abgemeldet", hatte mich aus dem Register des Bundespersonals ohne Verbleibsauskunft bei der Stadt Bad Berka abgemeldet, um ein freierer Mensch zu werden, genauer gesagt, um nicht mehr im Zuständigkeitsbereich des Hauptzollamts Erfurt zu sein, über dass mich permanent die gruseligen Umpalumpaas des Dr. Oetker verfolgten. Und richtigerweise hörte das mit der Abmeldung auf. Die Krankenkassen waren zunächst verwirrt, durch Hörensagen kam "der is nach Spanien" in die Maschinerie (weil ich tatsächlich beim Abmelden gesagt hatte: erstmal geh ich auf die Kanaren, dann sehen wir mal weiter, aber lassen se das Feld mal einfach leer) aber als die Rechercheure mit dem Bürgerbüro dann wohl Telefonkontakt hatten zeigte sich wieder die Fachkompetenz der dort jetzt als Büroleiterin sitzenden jungen Frau, die mir wegen der Abmeldung natürlich auch meinen Personalausweis wegnehmen (einbehalten) wollte, bis ich ihr mit Beihilfe einer Kollegin aus dem anderen Ressort (ist eine sehr kleine Stadt, Bad Berka, mit nichtmal 10000 Seelen, aber vollem Stadtrecht mit Rathaus) dann erklären konnten, dass der ja noch soundsolang gültig ist, dass ich ohne den ja nicht mehr beweisen kann wer ich bin, weil mein Reisepass ja abgelaufen ist und ich den neuen mit Chip verweigere, also durft ich ihn behalten, wenn auch nicht das schönste passierte was ich mir hätte vorstellen können, dass man einen Blanco-Aufkleber mit diesem schicken Fälschungssicher-Papieretikettenbogen draufkleben und ich mir dann nach einiger Zeit des Genusses dieser "freien Fläche" als Freiheitsrepräsentanz, ... auch schrieb man nicht "ohne festen Wohnsitz" irgendwohin, was ja auch irgendwie was gehabt hätte, von Freiheit mein ich ... man lies es (das macht der Deutsche gern) einfach wie es war, es stand weiter eine Anschrift auf meinem Ausweis unter der ich zu erreichen war, das Ding war gültig, aber ich war nicht mehr gemeldet und im Computer ein Datenloch...

Um jetzt aber diese Dienstleistung von der Stadt Weimar annehmen zu können, musste ich auch ein Einwohner von Weimar werden. Okay, das war ich seit Mai 2012 wieder so rein realistisch, aber juristisch, behördlich, legal und offiziell war ich das eben noch nicht und wollte es eigentlich auch tunlichst vermeiden, nachdem ich mich in Bad Berka schon vor langem mühsam abgemeldet hatte um aus "dem System zu verschwinden" um nicht länger registriertes Bundespersonal, sondern wieder ein Mensch sein zu können, sicher vor Verfolgung mangels "zuständiger Stellen" wie Gerichtsvollzieherinnen, seien sie auch noch so dick wie symphatisch, oder auch gerne mal (wenns um "Gesundheitsfragen" geht) das Hauptzollamt ... aber jetzt musste es im Ausweis stehen: ich bin Weimarer und benötigte gewisse Dienstleistungen, die die Stadt ausschliesslich den Bürgern vorbehält, und jenes kann man ausschliesslich durch jenes herbeiführen und beweisen. Versuche da ein Alternativdokument zu bekommen, welches zwar meine persönliche Identität (wenns denn wirklich nicht reicht, dass ich so ungefähr weiss wer ich bin, und auf Nachfrage fast jederzeit bereit und in der Lage zu Antworten) beweist, mich aber nicht gleichzeitig auf meinen vorgegaugelten eigenen Wunsch hin mich zum Personal einer Firma macht, zu einer Sache, zu einer "Aktiva" in einer "Sklavenrepublik" ... für dieses Mal wollte ich mir diesen Kampf ersparen, denn was ich als Dienstleistung der Stadt für mich brauchte war relativ (auf einen selbst bezogen) dringend und wichtig. Wieder Personal zu werden war da ein hinzunehmender Rand-Schaden, den man später vielleicht mit mehr Kraft auch korrigieren kann. Zumindest hab ich beim Unterschreiben mit der linken Hand die Finger gekreuzt, gilt also nicht, ätsch ;-) nebenbei!
Und als das erledigt war, konnte der Antrag geschrieben werden. Ganz knapp, ohne Schnickschnack, und vor allem ohne Vorurteile und durch die manigfaltigen Erfahrungen tief eingefleischten Behördenhass. Durch Knappheit im Text (eine mir schwere Kunst) sollte das wohl gehen, aber zuvor müsse man nochmal prüfen wie das Amt im Vorfeld eines Antrags die Aussicht auf Wahrscheinlichkeit einer positiven Entscheidung den man so über´n Daumen peilen müsste, ... verwirrt? Okay ich fasse zusammen es müsste halt der endgültig zuständige "Kostenträger" für all das ermittelt werden, weil das halt nunmal im System fest und starr sei, ob´s die Krankenkasse ist wenn dies, oder die Stadtbehörden wenn das, oder der Rententräger wenn, ... aber wenn das geklärt sei, dann gäbe es da einiges was an Hilfe möglich wäre, und nach der spontanen erfahrungsbasierten Einschätzung von Frau J..... würde mir das schon nach kürzester Anschauungszeit auch ganz offensichtlich zustehen, von welcher "Zahlstelle" auch immer, ich erfülle die Vorraussetzungungen von jeder, ... zur Not müsse man halt Klagen (ich zuckte zusammen) denn auch das sei im System numal leider so ... (als ob ich´s nicht wüsste und mich nicht genau das in ihr Büro gebracht hätte) - nur halt ichs halt nicht für starr und fest und unveränderlich, sondern für einen immer neu praktizierten Gedanken aus Glauben unlogischste Konsenspropaganda und ebenso jedes Handeln wider besseres Wissen und gegen den "gesunden Menschenverstand" für eine einzelne Tat ...

  • gleich am nächsten Tag, also am Tag des Antrageingangs ein Telefonanruf zwecks Terminvereinbahrnung. Die gute Frau J..... hatte nämlich entsprechend des "Profis glauben sich untereinander eher als der Sache" Gesetz das ich bereits erwähnte, die nun nach 20 Jahren ohne Hilfe aber vielen Barrikaden nun wirkliche Dringlichkeit direkt erkannt, und hatte bereits mit der Themenzuständigen obersten Sachbearbeiterin im SPDi per Telefon auf den Eingang meines Antrags hingewiesen und um eine extrem - eben dringlichke - Bearbeitung gebeten. Und so geschah es.
  • eine erste Vorsprache im Amt, die wohl zur Klärung diente ob nicht doch jemand anders zuständig sein könnte, z.b. meine Krankenkasse, denn es sei streng geregelt wer zu helfen hat wenn die Behinderung rein psychologischer oder rein körperlicher Natur ist ... wer zuständig ist, wenns erst eine körperliche und dann durch mangelnde Integrationshilfe eine psychische dazu kommt, so komplex darf die Frage gar nicht sein, das wäre ja eine Mischschublade.

 

ich

Es folgte:
  • ein Termin im Amt, zu dem ich bereits professionell hingebracht wurde (weil ich ja schon Selbstzahler war), bei dem eine Mitarbeiterin meine Daten aus meinem Ausweis in ein Computerformular übernahm, und dort Fehlendes (Einkommen, Kinder, etc.) durch Fragen ergänzte. Hat 10 Minuten gedauert und ich glaube dieses Formular hätte ich auch unterschrieben abgeben können, wenn mans mir ... egal ....
  • ein Termin beim Chefarzt des Sozialpsychiatrischen Dienstes zur Begutachtung, das war recht aufwühlend, weil man so auf die Schnelle all das aufzählen muss was einen im Leben traumatisiert hat
  • ein Hausbesuch für eine Befragung durch eine dritte Mitarbeiterin der Stadt, Frau C... K..., für den "ITP" - Integrativer Teilhabe Plan - ein unter denen, die´s ausfüllen müssen, sehr unbeliebtes Formularmonstrum, in das mittels kleiner Textfelder und Ausmalpünktchen auf wenigen Seiten der komplexe Einzelfall eines "besonderen Menschen" (behinderte Menschen sollte ja nichtmehr gesagt werden wollen) analysiert und gleich auch noch zielgerichtet verbessert werden soll.
  • Warten

Zwischenzeitlich hatte ich das Lebenshilfewerk darum gebeten mir zu sagen, wenn wir nicht auf die Stadt und die Entscheidung warten, was mich die Hilfe dann als "Privatkunden" kosten würde, und ich bekam "recht formlos" ein konkretes Angebot per Emailanhang gesandt (deswegen fehlt der Kopfbogen der sich auf dem Papier befindet, dass die dann in den Drucker legen müssen mit dem Ruf ins Haus "bitte grad nix drucken, ich hab Papier drin" (soviel ich inzwischen weiss, kennt man aber auch von anderen "Betrieben")

 

Hierauf schrieb ich postwendent eine Email zurück, in der ich flappste, ich würde bei dem günstigen Preis dann also erstmal eine 10-er-Karte nehmen (was zu mehr Verwirrung führte als ich dachte, mein Humor scheint doch was recht Eigenes zu sein). Jedenfalls kam sehr bald ein sehr grosser Umschlag mit dem Vertrag:

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Randbemerkung: da ist ja in § 4 (1) meine scherzhaft erwähnte "10-er-Karte" als (Minimal-)Umfang benannt, ist das Standard, Zufall oder individuelle Anpassung? Man weiss es nicht...

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Nunja, das mit der "Einzugsermächtigung" ist so eine Sache. Mein Konto ist so oft durch Pfändungen von Krankenkassen, skrupellosen wie Fachunkundigen Ärzten, Krankenkassen und Krankenkassen belastet, dass eine sichere Erfüllung wie es der "Vertragsbestandteil" da verlangt mir nach normalmenschlichen Möglichkeiten einfach nicht gegeben ist. So oft habe ich die Gebühr für eine nicht ausgeführte übeweisung bezahlt, hunderte wenn nicht tausende von Mark und Euro, obwohl Gerichte die Gebühr für eine Nicht-Dienstleistung längst für absurd und ungesetzlich erklärt haben, was solls, sie ist noch da, und gerade im aktuellen Monat hat mich dieses Phänomen wieder 15,-€ Nicht-Einlös-Gebühr gekostet, und auch die Lebenshilfe hätte durchaus einen solchen Zeitraum erwischen können, also wollte ich schlicht eine Rechnung, die ich dann auch (von welchem oder besser wessen Konto auch immer) ich dann innerhalb weniger Tage zu begleichen pflege, aber Selbsbedienung, da kanns schonmal zu "Computer sagt: Nein" kommen, also liess ich diesen Teil unausgefüllt. Aber Ordnung muss sein:

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Nee, hab ich wieder nicht gemacht, fand ich auch etwas kleinlich, vor allem der leicht bedrohliche Teil "da das Vertragsbestandteil ist" also zwischen den Zeilen, wenn die Einzugserlaubnis nicht ausgefüllt wird, dann könnte es sein dass ich doch wieder "hilflos" dastehe, ohne den guten Herrn E..., an den ich mich doch schon fast gewöhnt habe ;-) Ja, die liebe liebe Frau J... hatte eine gute erste Ahnung als sie damals intuitiv beim ersten Gespräch sagte: "Und ich wüsste auch schon jemanden der sehr gut zu ihnen passen würde." ... Ich liess den Herrn E... durch den Buschfunk ausrichten, was meine guten Gründe für das immernoch nicht ausfüllen der Einzugsermächtigung seien, und dass ich erstens im Falle der Dezember Rechnung bereits höchstvorbildliches Zahlungsverhalten gezeigt hätte, dass ich dies auch für die Januar und wenns die noch geben würde auch Februar Rechnung noch garantieren würde, und dass dann ja auch langsam ... und dann kam er auch schon, der Bescheid: leider komischerweise nicht wie üblich gültig ab Antragsdatum, sondern erst dem willkürlich festgelegten 1. März, für Februar hab ich trotzdem vom Lebenshilfewerk nie eine Rechnung bekommen, soll ich mich wundern oder danken ?
Hier nun aber der Bescheid, man beachte die Merkwürdigkeiten in der sehr instabilen Selbstpersonifizierung des Verfassers, der einerseits wie der Grossherzog selbst bewilligt, andererseits als Abteilungsleiter noch in eines Jemand Auftrag zeichnet, natürlich nicht sagt in wessen, tut man ja nicht.

amt

 
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Freitag, 31.05.2013 11:00 Uhr. Es klingelt, ich springe voller Schreck aus dem Bett. Es ist Frau C... K... vom Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadtverwaltung. Vor zwei Wochen hatte sie mich angerufen und einen Termin für heute vereinbahrt, um nocheinmal aktuell das eine oder andere für den "ITP" für die nächste "HPK" wegen Weiterführung der Kostenübenahme der Leistungen des "ABW" ... das sind Sätze, schöner oder besser: komplizierter, hätt´ ich sie auch nicht machen können, aber das sind wirklich deren, nicht meine. Ich hätte nämlich Grunsätzlich gänzlich auf alle irreführenden Abkürzungen verzichtet, schon des vollen Vergnügens wegen, und weil die allzuoft gleich zwei oder mehr Worte nachvollziehbar abkürzen sollen. (Wo mir nebenbei so manche Abkürzung in der Sinnhaftigkeit oder dem Ursprung noch erklärt werden muss! Schlimmstes Beispiel Vorweg: "KonZentrationslager" ...der für diese Abkürzung Verantwortliche hätte damals doch erschossen gehört! Aber ich schwelge in die Satire ab, sorry...) Letzte Woche hatte ich sie zurückgerufen (ihr Anruf und somit die Durchwahl war ja G.s.D. noch im Protokoll meines modernen Funktelefons) und nachgefragt wieviel Uhr es denn eigentlich sein sollte, denn das hatte ich versiebt zwischenzeitlich und von anderen "möglichen" Terminzeiten nicht mehr unterscheiden können. Ich hatte mir den Wecker gestellt, weil der Tag davor aber erst wie derzeit oft früh um sieben geendet hatte, hatte ich auch einige Male die "nur noch 5 Min Funktion" benutzt, mich dann für "na gut, jetzt steh ich auf und machs aus" entschieden und war offensichtlich prompt wieder eingedöst. Dadurch das die Türklingel jetzt keinerlei Vorbereitungszeit liess, sprang ich nur aus dem Bett, drückte den Summer und verschwand mit ebensogrosser Eile, Morbus Crohn bedingt, im Badezimmer. Ich hoffte darauf, dass sich Frau K... an den Weg ins Wohnzimmer von ihrem ersten Hausbesuch erinnert, sich selbst vorlässt und mich nicht allzulange vermissen wird, ohne das "Geräusche" oder die Notwendigkeit eines Ausrufens meiner Tätigkeit mit einem "Bin Gleich da!" meinen Aufenthaltsort verrieten, in der schambehafteten Weise. Aber nach kurzer Weile, nur halt leider aus absolutem Schreck heraus saßen wir, nachdem ich schnell noch eine zweite Schmerzpille und einen Angstlöser eingeworfen und mit Rhinos´s in die Blutbahn geschickt hab, Seit an Seit auf unserem schönen grossen Sofa. Letztes mal hatte sie sich noch auf den zum Ensemble gehörenden gekauert und ihre übereinandergeschlagenen und stark mit Absätzen erhöhten Knie als Ankreuz- und Ausfüllunterlage für ihr ITP-Mäppchen genommen.

Sehr traurig: Was ich leider durch dieses Verschlafen nicht vorbereiten konnte war die gestern noch fest geplante Video- und Audiotechnische Dokumentation dieses "Intierviews", was ich nachträglich zutiefst bereue, denn Inhaltlich, mit Spannungsbogen und allem, hätte es echt gelohnt. Ich fasse kurz zusammen:

Sie Wollte wissen wie denn das bei den "Zielen" gemeint, sei "Ich hinterlasse die Welt besser als ich sie vorgefunden habe. Hierfür arbeite ich im Rahmen meiner Möglichkeiten ehrenamtlich z.B. für gemeinnützige Vereine." Was sie sich denn genau darunter vorzustellen habe.
Ich erklärte ihr (und ich bin mir sicher ich habe das in diesem Amt, auch schon ihr gegenüber, bereits bei fast jedem Zusammentreffen erklärt, inwiefern mir Arbeit als Netzmeister für Internetseiten nach eigener Zeiteinteilung möglich ist und mir positives Feedback bringt, so ich denn raum-technisch und gesundheitlich in der Lage bin, wobei das Eine wieder das Andere mitbedingt und mir nur noch ein "Arbeitsplatz" geblieben ist, dem meine ständigen Terminverschiebungen noch als durch die Kostenlosigkeit und absolut seines gleichen suchende Qualität meiner Arbeit (das ist nicht mein Urteil) aufgewogen erscheinen, und der mir diese Betätigungsmöglichkeit und das Feedback noch gibt.
Sie machte Notizen auf ihrem Zettel und fragte wie das "Ziel": "Ich lebe und arbeite in Gemeinschaft." zu verstehen sei, also mit Familie oder wie ich das denn meinen würde.
Ich sagte: Im Grunde ja, aber Familie definiere ich da weiter, da kann auch mein Bruder oder Eltern mit dabei sein oder aber familienähnliche Freunde, wo dann auch das Arbeiten ins Spiel kommt, weil auch die gemeint sind mit denen man seit langem "etwas ganz anderes" gemeinsam machen will - beruflich oder eher berufungsmässig in Heilung, Begleitung und Schamanismus, und dass man dafür halt einen gemeinschaftlichen Ort bräuchte...
Sie fasste das mit "Also eine Kommune?!" zusammen
Ich fragte ob man dass denn noch so sage, aber im Grunde, ja, und sie machte Notizen auf Ihrem Zettel
Sie fragte dann was denn der Herr E... für mich inzwischen gemacht hätte, ob denn die Frage mit der Krankenkasse geklärt wäre (anm.: die an Stelle der Stadt zuständig wären zu zahlen, sobald man die "Sache" mit mir etwas anders bewertet, wohin mich die Stadt ja aber nicht mit lieben Grüssen schicken kann, solang ich dort ein gesperrtes Ungenaues bin).
Ich holte stolz meinen beispielhaft übersichtlichen und schnell zu nutzenden Aktenordner hervor, natürlich nicht ohne zu erwähnen, dass ich den erst von Herrn E... habe, ich vorher ja depressiv nur Zettel in Ecken stapelte ... ich zeigte ihr kurz den Sachstand, wieviel wir gemacht hatten, was während dessen in keiner Weise wirklich bezug darauf nehmend von der TK und vom Zoll kam, dass deshalb auch meine Symptomlage verschlimmert sei und nunmehr faktisch beweisbar wie diese psychischen Angriffe und die Einschlagskonsequenzen im Körper, die er anscheinend autonom gegen sich fährt, aber zu 100% durch die Aussenwelt hervorgerufen werden ... , ich erklärte kurz dass man nicht nur nicht antwortete, sondern auf so groteske Zahlen wie 650,- Eier (äh, Euro) pro Monat als Beitrag nur zur Krankenversicherung, von einem der knapp über 1000,- hat, das kann man doch nur am Daumen schon abzählen dass das nicht 14,9 auch nicht 15,6 sondern fast 70% des Monatseinkommens sind, also keine Schulden, sondern Fehler ...
Sie aber stellte zusammenfassend schonmal ihren Eindruck fest (während sie sich Notizen machte) dass es ja offensichtlich nichts gebracht hätte und doch ein Gesetzlicher Betreuer das vielleicht besser regeln könnte als Herr E...
Ich erwiderte, dass ich das auch glaube, dass den Gesetzlichen Betreuer dringend jemand braucht, nämlich dieser gewisse Herr Neumann von der TKK, der offensichtlich sowohl an Persönlichkeitsspaltung, Wahrnehmungsstörung, Dyskalkulie und an wer weiss was noch leidet; aber doch nicht etwa für mich?!?! Was ich brauche ist ein Anwalt, und bei einer von jenem Berufsstand war Herr E... mit mir bereits. Er war Begleitung, ich war Chef, schon weil ich selbst bezahlt hab, weil dieses Nackigmachen vor Gericht um einen "Rechtsberatungsschein" zu bekommen, ... nur wegen mir hätts mir nichts ausgemacht. Da ich aber nur als "Gast" in der Wohnung meiner Partnerin lebe, hätte ich diese gleich mit nackig machen müssen. Mit Mietvertrag, Kontoauszügen, drei Gehaltsbescheinigungen, Personalausweiskopie, ... das übliche halt. Und da es sich in der Vergangenheit oft als sehr unharmonisierend für unsere Beziehung, teilweise sogar kurzzeitig beendent auswirkte, wenn die Angriffe der Aussenwelt, die ich chronich zu provozieren oder zumindest anzuziehen scheine wie der Scheisshaufen die Fliegen, wenn von diesem Unwill der Gesellschaft jedenfalls auf sie etwas abzufallen und sie mitzutreffen droht, wenn auch sie das Gefühl bekommt "Sache" in einem "Verfahren" zu sein, dann bekommt auch sie Lebensangst ... so ungefähr hab ichs begründet, dass ich manchmal also lieber "grossspurig" sage: 'die 75,- Euro oder wieviel das kosten kann mal ne halbe Stunde' zum Beispiel einen ersten Anwaltkontakt aufnehmen, das ist es mir Wert den häusslichen Frieden und die Würde zu behalten ...
Sie wiederum fragte, ob ich auch schon an die Möglichkeit der Insolvenz gedacht habe um die Schulden loszuwerden.
Ich nahm mit sich erstaunt öffnendem Mung den Ordner nochmal zur Hand und fragte: Ja welche Schulden denn? Hier ist, was ich bezahlt habe seit die TKK sich weigert ... über 4000,- € allein an unveweigerbaren Schmerz- und Beruhigungsmitteln, größtenteils wegen der TKK-Folgen verordnet, das ist real, gespürt und bezahlt, auch letzten Monat hab ich ihnen wie mit Herrn E... in meinem Aufrag vereinbart die 195,- überwiesen, damits mal vorangeht, und was machen die? Klingeln bei meiner Partnerin und präsentieren diese fiktive Forderung aus 12mal dem doppelten der gesetzlichen Beitragsbemessungsgrenze, das sind keine Schulden, gute Frau. (Autsch! Belehrend!)
Sie aber sagte nochmal, dass das alles ja nicht die Aufgabe des Herrn E... sei, das zu tun, eher eines Gesetzlichen Vertreters, wobei es um Gotteswillen ja nicht darum ginge mich zu entmündigen, also wie zu DDR-Zeiten (Originalton)
Ich bin dann konfrontiert mit diesem für mich recht unsinnigen, weil einem Abhaken des ITP-Formulars so garnicht dienlich scheinenden "Kreisgespräch" über Gesetzliche Betreuung wohl langsam ärgerlich und auch Frau K... schien im stillen schon beschlossen zu haben, dass mit dem Donner heut wohl nicht zu reden ist. Sie packte Ihre Mappen und Zettel beieinander als würde sie einem Aufbruch entgegensehen, und es hätte auch nicht viel gefehlt, da hätte ich sie offensiv gebeten die Räumlichkeiten zu verlassen und ein andernmal, ohne Vorurteile, wiederzukommen. Aber ich beherrschte mich sehr, die zwei Schmerzpillen und das Valium begannen zu wirken und sogar ohne "Minipause mit Minihilfe von den Göttern" (3 Züge an der Jolle auf dem Balkon rauchen gehen) konnte ich mich, sie und die Sache beruhigen, hab mich mehrfach entschuldigt, ihr ein Getränkt angeboten ... weiter gings also mit der "Befragung".
Ich schloss den kleinen beidseitigen Ausbruchsversuch ab, indem ich nochmal schilderte wie ich nun glaubte nach richtigem Verstehen ihre Frage besser beantworten zu können: das Herr E... eben, mich strukturiert, mich assiestiert, mich schon von X nach M gefahren hat, dass er mich zur Not oben aus der Wohnung holt und mir noch in die Jacke hilft, denn es gab Tage, da musste er dass, ... dass er mit 20 Zahnärzten telefonierte ob einer mich "trotz gesperrter Karte" auf seinen Stuhl lassen würde, dass er sich Gedanken macht wie mir dieses "2. Ziel" des Wohnens in Gemeinschaft möglich zu machen sei, ... dass da viel mehr sei als sie nun aufgrund des recht aufwendigen Falles "TKK" und ein Falscheindruck entsteht, dass diese halt nur die auffälligsten (weil tragweitesten) und beharrlichsten (weil wahrnehmungsgestört) sind.
Sie stellte noch die eine und andere Lapidarfrage was ich denn denken würde wie sich die Familienmitglieder so fühlen würden (dabei sind die doch die Meister des Spekulierten Wissens, warum wollen sie einen immer da mit reinziehen, dass ist nicht meine Welt!) und versteckte auch noch die Frage darin wie oft Herr E... denn so kommen würde.
Ich schaute vorm Inneren Auge kurz die letzten zwei Wochen an und sagte spontan 'So ein/zweimal', kaum war die Frau wenig später hinfort wollt ich mich da gern korrigieren und schrob ihr noch eine Email nach:

 
Von: meine@offizielleemail.com
Gesendet: Freitag, 31. Mai 2013 12:29
An: C... K... [c...k...@stadtweimar.de]
Betreff: Hausbesuch / Interview heute

Liebe Frau K...,

zunächst möchte ich mich noch mal dafür bedanken, dass Sie sich die Mühe des Weges zu mir gemacht haben, umso mehr wegen der tatsächlich für uns alle furchtbaren „Wetterumstände“,

und ich möchte mich von Herzen für meine emotionale Wallung von Aggression bis Tränennah entschuldigen, bei der aktuellen Medikationsstärke habe ich das leider verstärkt.

Der eigentliche Grund für diese Email ist, dass ich mich in einer Antwort korrigieren möchte. Die Frage wie oft Herr E... für mich da ist habe ich zu schnell und mit dem Blick auf die letzten zwei Wochen gegeben, wo allerdings wegen der Feiertage, Urlaubs meiner Partnerin, Krankschreibung von Herrn E..., … ein „unnormales“ Muster herrschte. Gewöhnlich war er in der Zwischenzeit mindestens zweimal oft auch dreimal pro Woche für mich da. Diese Besuche sind, wie erwähnt, die einzige „Struktur“ in meinem Alltag, ich gehe mit viel Mut und Kraft aus jeder Begegnung, auch das wollte ich noch anmerken.

Nochmals Danke
und ein schönes Wochenende
Jan Donner

Ausser einer automatischen Meldung des Mailservers der Stadt, dass die Nachricht wegen falscher Adressierung (dabei hatte ich in einer Mail von dieser Frau auf den "Antworten" Knopf gedrückt) nicht zugestellt werden konnte, worauf ich das ganze nochmal in Kopie und mit Bitte um Weiterleitung an die offizielle General-Emaiadresse dieses Amts sand, wo keine Fehlermeldung kam, kam aber auch sonst erstmal nichts weiter. Doch: Ich bekam noch mit, dass es ein heikles Detail ist, wenn der Betroffene mal an einer solchen "HPK", einer Hilfeplankonferenz teilnimmt, wo dann nach Aktenlage zum Grossteil von Meschen die mich als Menschen wiederum garnicht kennen, sondern nur eine Akte mit Zetteln die dann auf die Grundlage für die Entscheidung ist, ob und wie mir denn zu helfen wäre, oder lieber nicht. Da laut der Meinung von Frau K... ja dringend mal über meine "gesetzliche Betreuung" geredet werden müsse, weil die schlichte Lebenshilfe ja nichts bringe (worauf sie sich ausschliesslich auf die konsequente Sturheit der Krankenkasse stützte und alle anderen Hilfen, die mir A... inzwischen angedeihen lies um mein Leben wieder ein wenig "lebendiger" zu machen, dass hat sie wohl wegen der dicken TKK Akte nicht so mitbekommen. Und was hätte ein gesetzlicher Betreuer in diesem Fall denn anderes machen können als A... mit all der Kommunikation mit denen getan hat, die ja auch bereits "handfeste Erfolge" brachten ?!? Hätte er spontaner Meinung von Frau K... die "Schulden" in meinem Namen anerkennen und meine restliche Lebenszeit mein Geld soweit wie irgend möglich den nimmersatten Räubern dort in diversen Krankenkassenverwaltungen in den Hals werfen, sowie mir ein Taschengeld zuteilen? Nein Danke, das möchte ich nicht. Und der Gedanke das eventuell ohne mich über meine "Mündigkeit" gesprochen und vielleicht auch gleich entschieden wird, das möcht ich eigentlich auch nicht.

Diese nächste "HPK" ist am Mittwoch den 19.06.2013 morgens um Acht (also für mich im "Normalfall" kurz nach dem Einschlafen) und ich würde gern dabei sein wollen, aber ganz kurzfristig am Tag zuvor teilte die Sitzungsmanagende Frau P.... aus dem Amt dem A... telefonisch mit, dass das ja garnicht ginge, dass ich dabei sei, weil dies wochenlang vorher jedem einzelnen Teilnehmer mitgeteilt werden müsste, sozusagen als Wahrnung, falls ein Betroffener über den dort gesprochen und geurteilt wird mal daran teilhaben möchte. Einerseits bin ich erleichtert, dasss ich jetzt wohl doch etwas Schlaf bekomme an jenem Tag, anderseits stellt sich aber drängend die Frage, ob die Amtsmenschen tatsächlich eine pauschale Angst vor den meisten Bürgern deren Diener und Helfer sie sein sollen haben, oder zumindest vor denen die "Sozialpsychiatrische Dienste" in Anspruch nehmen haben, und wahrscheinlich im Schlimmstfall (der Angst und des Vorurteils) noch genügend Zeit haben wollen eine Schuss- und Stichsichere Unterbekleidung für den Termin zu besorgen, oder einen Security-Menschen, der dann breitschultrig die Angst etwas schmälert. Noch schlimmer wäre die Annahme, dass man sich in diesen Fällen, in denen der Bürger um den es geht selbst zugegen ist, ja mal mit den Fakten dieses Menschen befassen müsste, weil jede Oberflächlichkeit und jeder Fehler sofort entlarvt werden würden (und vielleicht sogar zu Zorn führen, der sich dann wenn der Anlass gross genug ist, und das ist das Leben des Betroffenen nunmal für ihn, auch entladen kann?!) Und ich hab leider immer noch keine SpyCam in Kugelschreiberform den ich dem A... in ie Hemdstasche schmuggeln könnte, um zu erfahren was dort über mich besprochen wird. Ich habe A... gebeten doch entsprechendes Equipment mitzunehmen (ein Smartphone reicht da heute) und mir die Sitzung per Audio- oder Video dokumentieren zu dürfen. Er hat aber schon einen Tip bezüglich der zu erwartenden Bereitschaft der Konferenzteilnehmer hierzu abgegeben, der war negativ, und meinem sehr ähnlich. ... Mal sehen ...

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