jan.gottwaerts /wortreich/montagsdemos
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Nach einem sehr friedlichen und heilsamen Winter 2013/2014 am gerade noch äussersten Rand des Kontinents auf La Gomera und El Hierro (wo mir der kuriose Wunsch mal ein Erdbeben (Teremoto) zu erleben, was einen ordenlich schüttelt aber alles heil lässt) erfüllt wurde. Danke, liebes Universum, danke liebe Mutter Erde! Für die Wunder und das Leben selbst!) kam ich am 30. April in eine geopolitisch überraschend verwandelte Situation in Zentraleuropa zurück. Feind Nr.1 war auf einmal nicht mehr Syrien, der böse Assad, der bis eben ja auch noch Freund war und gut genug um Folterpartner Nr.1 bei der Suche nach durch Schläge zum Terrorismus oder zum Geständnis zu bewegenden Menschen islamischen Glaubens war, der Hitlervergleich der letzten anderthalb Jahre war ersetzt ersetzt worden. Auch der Iran ist nicht mehr als Land der Teufel sondern also möglicher Kampfpartner auf der Zunge von John Kerry zu Gast gewesen: gegen RUSSLAND ?! Der Aufmarschweg: die Ukraine (und ein Klitschko boxt den "Multis" den Weg frei). Die Hintergründe: so verworren wie erfunden und konstruiert. Berichte propagandistischer als alles was man gut 60 Jahre aus den (ja extra dafür erfunden und verbreiteten) Empfangsgeräten kam, und man es von den zuletzt vorherigen "Handlungsvorbereitungen" und "Fundament(alis)ierungen" kannte, ... und vor allem und für mich am wichtigsten: sie waren wieder aktuell, die Sehungen, Weissagungen und Prophetien aus hundeten Quellen, die man über 20 Jahre als sehr unwahrscheinliches Szenario für das "Weltenende vor dem Wandel" abgetan hatte, ein vorausgesagtes Szenario bei vielen, von Johannes, über Cayce, Nostradamus, über Irrlmeier, den Feldpostbriefen, ...

In Berlin war im Frühling ein erster Mensch aufgestanden und spontan eine "so geht´s nicht weiter, ihr Lieben! - Mahnwache" am Brandenburger Tor angemeldet, hatte wohl auch etwas finanziellen Background (man munkelt, aus seiner Eigenschaft als Sohn von Betreibern zweier Pflegeheime in Berlin) und so formulierte sich regelmässig ein und öffentlich ein klares NEIN diesen "neuen" Plänen der Weltenlenker entgegen. Und am besten gleich dem ganzen Irrsinn ein Ende. Lars Mährholz, so heisst der Mann, gelang es innerhalb weniger Wochen hunderte und dann mit der Hilfe von KenFM, NuoViso, Jürgen Elsässer, Andreas Popp (und unfreiwillig dann auch Jutta von Dittfurth) und vielen anderen sogar tausende von Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu versammeln, zu einer wieder neuen Generation von Montagsdemos, "Mahnwachen für den Frieden".

Montagsdemos gab es seit dem Herbst 1989 schon öfter wieder in Deutschland, vielleicht, weil jene Novemberrevolution dann aus einer Verpeiltheit des DDR Regierungssprechers heraus einen wirklich merkeligen, nein da noch nicht, einen merklichen Erfolg hatte, nimmt man diese Tradition auf um vielleicht wieder mal Glück zu haben, mit einem der mit flüchtig gelesenem Zettel in der Hand aus versehen eine endgültig Gute Welt verkündet, was seines Wissens ab sofort gültig sei ...
Thematisch gings da viel gegen die unfassbahren und auch weder mit Grundgesetz noch Menschenrecht vereinbahren Reformen der Sozialgesetze, der einzigen Errungenschaft politischer Art auf die man hierzulande wirklich stolz sein konnte, die aber in 4 Schritten unter Gerd-Show Schröder (Gasprom) von dem in Brasilianischen Bordellen Massenrabbat bekommenden Peter Hartz (VW, dort wie sich dann herausstellte verantwortlich für Bestechung und auch sexuelle Bespassung von "VIPs", z.b. Betriebsräten (wohl nur vermittelnd, nämlich inlusive Shuttleservice in jenen Brasilianischen Puffs)) nach dem das der Armutssold in Deutschland noch heute falsch genannt wird. Ist man Beschäftigungs- , Chancen- und Hoffnungslos, dann gehört man nach NeuSprech zum "Präkariat" und "kricht Hartz 4". (Tatsächlich war dies der Arbeitstitel für die 4. Stufe der "Reformen", die sich nach Rentensystem und Krankenversicherungsrecht dann die Menschen direkt vornahm und die bis dato existente ArbeitslosenVERSICHERUNG quasi abschaffte und alle Allimentierungen von Menschen in neu gegründeten ArGe Firmen mit "ALG I", statt Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe mit "ALG II" und alle anderen mit "Grundsicherung" abzuspeisen versucht, was aber nicht gelingt, wehalb es inzwischen weit über 1000 "Tafeln" in Deutschland gibt: Ausgabestellen für Lebensmittel die vom Kunden im Einzelhandel wegen Qualitätsmängeln oder nur noch kurzer Verzehrbarkeit nicht gekauft werden würden, und die dann nicht mehr bei allen Supermärkten in der Mülltonne landen sondern eben auf den "Tafeln" der Menschen, die kein Geld haben um in diesem Land satt und gesund zu existieren. Diese Schande wäre schon gross genug, hätte man mit diesem "Hartz4" nicht auch die Zwangsarbeit wieder eingeführt, die laut Grundgesetz in Deutschland nie wieder stattfinden sollte (aber auch mit Krieg gabs einen ähnlichen Vorsatz, den Gas Schröder ebenfalls über den Jordan geschickt hat, völkerrechtsridrig wie er jetzt ohne grosses Zaudern offen sagt um (und jetzt bekomm ich die Kurve gleich zurück zum Thema) Wladimir Putin, seinem Freund (weil der ihm ja den mit dickem Check und wenig zu tun ganz angenehmen Job bei der Firma gegeben hat, der er als Kanzler den Pipelinebau, ... nein ich komm wieder ab!) Wladimir Putin soll es jetzt also sein: der Hitlervergleich 2014. Und darum marschiert die Nato gerade in der Ukraine und im Schwarzen Meer auf und überall da wo sie eh schon sitzt macht sie mobil und übt in Manövern den Einsatz in Russland, ohne daran irgendetwas provokativ zu finden. Man sei ja schliesslich nicht aggressiv ... wenn die Koreaner, Vietnamesen, Tunesier, Ägypter, Irakis, Libyer ... dann fertig mit dem Lachen sind, klären wir kurz den Grund für dieses Verhalten: Wenn man seine komplettes Staatswesen auf der Armee und der Rüstung aufbaut, ist Krieg das einzige was man auf dem Weltmarkt anbieten kann, und lange hatte man das Monopol auf dem Markt, weil die anderen "Grossmächte" die das Potential hätten dem etwas entgegenzusetzen oder sich auch nur zu wehren noch mit dem Lecken alter Wunden beschäftigt waren, die sie sich aus wahnhaft gewordener Politik selbst zugeführt hatten.

Lars Märholz brachte nun also die Montagsdemo mit einem neuen Thema auf, kurzgefasst: "Frieden und weg mit dem Zinsgeldsystem!". Viele Städte schlossen sich nach und nach an, machten zeitgleich Montags Veranstaltungen ganz verschiedner Art und ergaben eine kleine Bewegung. Und als ich endlich herausgefunden hatte wo und wie man sich in meinem Einzugsbereich zur Mahnwache trifft, war ich auch dabei. Mit meinem ersten poltischen Forderungs-Plakat seit über 20 Jahren.

FRIEDEN!

Das es aber in der heutigen Zeit keine Information war die ich "sofort" ergoogeln konnte, dass es sogar für mich als mal auf "Internetrecherche" seminiert schwierig war die richtigen Seiten zu finden und von Irreführenden "Fake-Seiten" zu differenzieren, das war das erste komische Indiz, aber warum man bei einem Text über Friedensdemonstrationen und aktive Gestaltung einer besseren Welt überhaupt das Wort "Indiz" verwenden muss, das erschliesst sich dann leider etwas später immer besser. Auch wenn ich selbst die ganzen Wirrungen, Verwirrungen, Täuschungen, Fakes und Fouls noch gar nicht in vollem Umfang zu kennen glaube. Es wird etwas zwischen George Orwell, Ian Flemming und Dan Brown, was hier zu berichten wäre, und wo ich noch überlege wie ich das ganz ohne Schautafel hinbekomme.

Ich hätte natürlich nie gedacht, dass sich ein so komplexes Geflecht von "Konspiration" zeigen würde, als ich einfach nur gegen die offensichtlich geplante Nato-Invasion in der Ukraine, gefolgt von einem potentiellen endgültigen Weltkrieg, auf die Strasse gegangen bin, in Erfurt am Lutherdenkmal.

Das es überhaupt gegen jemanden, der sich für das Schweigen und die Beseitigung aller Waffen einsetzt, nicht als "Träumer", wie´s bisher üblich war, sondern als rechtspopulistischer Antisemit verunglimpft wird, da fällt einem erstmal das Kinn auf die Brust, wenn man noch mit den ganz alten Werten hinter den Begriffen "Rechts" "Links" "Neonazi" und vor allem "AntiFa" und "Anonymous" verbargen. All das scheint nicht mehr zu gelten. Der Startschuss war ein Interview von Jutta von Ditfurth in eine 3sat Kulturnagazin. Na gut, auch der Strassen"kampf" der Völker für die Rechte des einzelnen Menschen ist ein Bestandteil der Kultur, wärt er doch jetzt schon so viele tausend Jahre an, aber ist das ein Argument die Mahnwachen gegen die Aggressionen der Nato gegen Russland aus den Nachrichten herauszuhalten, und dann stattdessen ein Kulturinterview mit der Vorzeige Fachfrau für Gerechtigkeit schlechthin zu senden, gegen die man wohl irgendetwas in der Schublade hat, weswegen dann nur eigentlich für Kinder zu erkennende Propaganda draus wird.

Da haben sich nicht nur die namentlich Genannten "auf den Schlips" oder sogar "ins Gesicht" getreten gefühlt, sondern alle Menschen, die zu diesem Zeitpunkt bereits seit 6 Wochen Montag für Montag für eine Menschlichere "Weltpolitik" demonstrierten, und das längst nicht mehr nur in Berlin oder nur in Deutschland. Immer mehr wird aus dieser Bewegung etwas wachsendes, anders als bei "Occupy 2011", wo alles aus einer spontanten Zornesentladung gestartet war, mit dem Ansatz "Wir bleiben hier - bis es besser ist!" aber leider war das System für diesen Sofortwandel dann doch zu stabil und zu gewalttätig. Diesmal beginnt der Protest schleichender, nicht gesteuert von Einem Zentralpunkt, sondern immer mehr weltweite Bewegungen erkennen, dass sie eigentlich das selbe Ziel haben, und dass sie es nicht schneller, aber bestimmter erreichen können wenn man gemeinsam geht. So sind die "Indignos" (die Empörten) in Spanien ein liebes Beispiel von mir, was mit kleinen Mahnwachen begann, wuchs über die Weigerung von Feuerwehr und Polizei an Räumungen wegen Schulden teilzunehmen, bis zum "Marsch der Ehre" wo sich aus allen Richtungen Spaniens mt dem alten "Schliesst Euch an!" durch die Dörfer zogen und schliesslich mit 2 Millionen Menschen in Madrid ankamen um "Nein" zu sagen, zu dem Vorgehen, was ein paar nicht gewählte Bänkster dort (wie in Italien, Griechenland, ...) betreiben um das Volk bis auf die Knochen auszusaugen ... und da geht es weniger um Geld, auch wenn sich angeblich darum alles dreht. Es geht um Angst, Hoffnungslosigkeit, all das, was jeden noch so gesund ernährten Menschen auf Dauer krank macht. Aber womit beschäftigt sich das angeblich seriöseste deutsche Leitmedium in seiner Fernsehausgabe bei RTL?

Aber nicht nur die Fernsehkanäle springen auf das "Besser zuhause bleiben und den Fernseher nutzen" Argument auf, weil da draussen nur "Scharfmacher" herumlungern würden. Was denken diese Typen eigentlich über ihre Mitmenschen, dass sie alle auf dem Niveau eines Hundes seien, Pitbull möglichst, oder doch nationaldenkender Deutscher Schäferhund, und sie jedem Alphamännchen dementsprechend folgen müssen - nur sie sind da irgendwie imun und müssen uns vor denen schützen ? Krude Einstellung.

In Berlin waren also inzwischen schon "bekanntere übliche Verdächtige" der Medien hinzugestossen, die sich aus eigenen Mitteln, Eigenverlag oder Crowdfunding entgegen des Meingungsstroms bewegen und mit Details statt vereinfachten Erklärungen auffallen. Ken Jebsen (KenFM), Andreas Popp und Jürgen Elsässer. Dann fogte noch Pedram Shahyar, sogenanntes "Attac-Urgestein", wobei ich gleich hier dazusagen muss, dass ich gegen attac schon seit der Gründung leichte Verdächtigungen hegte, dass es sich hier um eine Art politischen WWF oder Greenpeace handeln würde, also eine "wir kümmern uns schon darum, spenden Sie einfach" Institution, deren Strippen ganz von woanders gezogen werden als man vermuten möchte.

So kam's dann auch bald, dass Elsässer als derjenige erkannt und gebannt wurde, der die grösste Angriffsfläche für Diffamierungen aller Art liefert:
http://pedram-shahyar.org/2014/05/fur-einen-humanistischen-grundkonsens.html

Und dann wurde es plötzlich noch ganz anders spannend. Es tauchten die ersten "Unterwanderungs-Gerüchte" und konkrete Vorwürfe auf, die "Orga" wurde ausgetauscht, weil ihr unterstellt wurde für den Verfassungschutz, also für das ganz besonders V-Mann fleissiger THÜRINGER LANDESAMT FÜR VERFASSUNGSSCHUTZ zu arbeiten. Das dies der Grund war, warum in Themen die von Demoteilnehmern während der "Offenes Mikrofon" Runden angesprochen wurden dann doch sehr schnell als "das gehört nicht hier her" beendet wurde, und warum bei der letzten von dieser alten verdächtigen Orga nur noch einer anwesend, sehr aggressiv (ungewöhnlich für einen enttäuschten aufgrund falscher Vorwürfe traurigen Friedensaktivisten) und in Lehrbuchmanier Meinung und Worte drehte.

In den kleineren Medien wurde auch längst die Parole "macht mal nen Film über diese rechten Spinner da" ausgegeben, und der mdr als für Erfurt zuständige Statusfunkanstalt schickte einen erprobten Mann aus Leipzig, obwohl natürlich in Erfurt ein millionenteures Funkhaus mit ordentlich ausgebildeten Journalisten zur Verfügung stünde ... nach 5 Wochen vergeblicher Anreise hatte man dann endlich Bilder für den "Film" wie sie der Redaktion gefallen haben und auf den Sender durften.

Hier noch einige eigene Eindrücke von dieser "Aktion" mit wahrscheinlich aus Hessen ausgeborgten Schwarzblockstatisten, die sich dann als alles andere als AntiFa zeigten, und was passiert wenn man mit denen das vernünftige Gespräch suchen will, hinter ihrer blauen Wand. Und ein ziemlich deutlicher Eindruck wie die Medien mit Gewaltandrohung reagieren, möchte man sie argumentativ davon abhalten möchte "Opfer" für den ergebnisorientierten Film zu nehmen.

 
Und dann kommts immer dicker:

Auch auf meinem Händy gingen plötzlich allerhand sture "anonymen Anrufen" ein, wenn man ranging, nur ein Raum zu hören oder mal ein sanfter Atmer. Diese Anrufe kamen eigentlich zu jeder Zeit, ob vormittags oder auch mal in der frühen Nacht. Ich hab dann angefangen mal Tastentöne zu erzeugen, worauf es beim vorletzten der Anrufe zu einer Art gemeinsamen Musizieren mit diesen Piepstönen kam. Dann aber war da auf einmal eine SMS, die war dann nicht mehr anonym ;-)

Jetzt hatte ich doch endlich mal eine Nummer zum zurückrufen, um zu fragen was das denn eigentlich solle, was mit "Handeln" gemeint sei (denn ich bin nicht im Handel tätig), ... aber so verschreckt hat man wohl selten einen Stalker erlebt. Es hat beim ersten mal ein paarmal gekligelt, dann wurde ich immer nach wenigen Sekunden weggedrückt und nach einer handvoll Anrufversuchen war dann regelmässig erstmal für ein/zwei Minuten besetzt. Ich interpretierte das dahingehend, dass sich da jemand überreden lassen hat diese Nachricht über sein Händy zu senden, der sich jetzt bei demjenigen natürlich beschwert, der ihn da "reingeritten" hat, ... wie gesagt aber: Spekulation. Leider sind die meisten "Händyortungs-Apps" und Seiten reiner Fake und führen einen nicht zu dem Punkt wo der Absender zu finden wäre, und für eine Anfrage bei Vodafone über die Polizei ist der Text nunmal nicht "bedrohlich" genug. Aber vielleicht kommt da ja noch was ... Im Internet kamen ja auch noch einige "supplimentiven Drohungen" hinzu, in dem Ton "wir wissen viel über Dich", als ob mir das Angst machen müsste ... denn jeder weiss viel über mich, der sich auf dieser Seite mal umgeschauen hat.

Mit dem gleichen und älterem Bildmaterial, sowie mit einem "Experten" und einem männlich seriöseren Sprecher gabs dann noch einen Abguss aus der Feder des "Journalisten", der zwei Wochen später die Dinge völlig durcheinanderwarf:

 
 

Soweit sind wir jetzt, klar ist nichts mehr, aber ich bin noch auf der Strasse und meine Forderung ist immer noch relativ einfach und nicht besonders Neurechts. Der MDR wurde inzwischen übrigens von Mario Rönsch für die beiden Schmähbeiträge erfolgreich verklagt, darf diese nicht mehr senden und ähnliches auch zukünftig nicht mehr behaupten. Da eine Gegendarstellung allerdings ausgeblieben ist, bleibt es unsere Aufgabe weiter auf der Strasse denen zu beweisen, die diesen oder anderen Schund als Basis einer Meinung zu unserem "friedlich liebevollen Widerstand" haben, wie die Wahrheit aussieht.

14. Juli - Jahrestag des Sturms auf die Bastille und gegen Mittag klingelt an der Wohnung der Mutter meiner Kinder "zwei ganz komische Leute" wie meine Tochter die beiden dann kurz danach am Telefon beschrieb, denn sie war (weil krank) allein mit denen konfrontiert, war natürlich schon wegen der Krankheit nicht ganz auf der Höhe und konnte mir nicht sagen, was denn auf dem "Dienstausweis" für ein Arbeitgeber gestanden hatte, sie hatte schon Mühe genug diejenigen Aufzufordern sie bitte in Ruhe und wieder ins Bett zu lassen, mit Ihrem Fieber und der Übelkeit.
Kurz darauf klingelte mein Telefon nochmal: eine Weimarer Nummer (03643 882442), und siehe da: es war die "Kriminalpolizei". Man wolle - solle - müsse rausfinden wo ich denn sei, um mich zu sich einladen zu können. Zu einer Beschuldigtenvernehmung wegen des Vorwurfs einer Verleumdung begangen am 26.05. oder 16.06. - genau wie den Namen der Anruferin hab ich mir das in der gestörten Situation nicht gemerkt (schliesslich versuchte ich gerade gutes Thymianöl zu bekommen, gegen Parasiten und Viren, ums dann dem kranken Kinde bringen zu können, damit die nicht nur von Mutter das bekommt was die Pharmaindustrie empfiehlt) ... jedenfalls sagte ich dankend NEIN zu der Einladung in ihre Dienstkammer um mich dort als beschuldigter vernehmen zu lassen, sagte nochmal deutlich das ich über das Postfach leicht zu erreichen bin und sie ja sogar meine Händynummer haben, falls sie wissen wollen wo ich denn sei, ich also gern auf den Brief der "Staatsanwaltschaft" Erfurt abzuwarten - an welche die "Polizei Weimar" den "Fall" jetzt zurückgibt - und dann werden sie dieses Geschäftsangebot (nachdem ich per Röntgenblick kurz meine Neugier befriedigt habe wer sich denn da durch mich verleumdet fühlt) ebenso wie frühere samt der nötigen Zurückweisung im Original wiederbekommen.
Aber der 14. Juli war auch ein Montag, also abends wieder auf den Erfurter Anger ... und wieder war eine grössere Gruppe "Störer" da, als hätten sie besser geahnt als die Veranstalter, dass wir die "FIFA Ablenkung" als Bewegung wirklich "überlebt" haben (was vielen Palästinensischem Familien leider nicht so geht, denn auch Israel weiss, wie wenig Platz in den kleinen Nachrichtensendungen in den Spielpausen sind, und nutzt daher traditionell jedes fesselnde Grossevent als Fassade vor einem Völkermord). Auch deswegen standen wir während der gesamten WM jeden Montag dort ... für die Opfer der Killerkommandos die in Basilien das Strassenbild von hungernden Kindern und Ghettokriminellen gereinigt haben, und für alle die während dieses riesigen Alphazustands des Grossteils der Menschheit sonst auf dem Planeten gemeuchelten oder vergessenen ... wir waren da, aber wir waren wenige, manchmal nur 30 (in einem "Bundesland" mit 2,2 Millionen Einwohnern, in einer Stadt mit fast 200.000) aber wir waren da. Und nun waren wir wieder 100, und wie auf Kommando, kam die "grössere" Gruppe der Antinationalen wieder zum Einsatz. Und die Fahnen Israels, was unter dieser Situation eine wirklich schamlose Provokation der Demonstranten und Verhöhnung der Opfer in Palästina war. Die Mahnwachen haben eigentlich eine Übereinkunft, dass auf jegliche Fahnen (ausgenommen der superbuntgestreiften "PEACE" Fahne) nichts geschwenkt wird, was zu irgendeiner Nationalität oder Gruppierung gehört. Eine Regel, die eigentlich einmal dafür da war, damit nicht "Demo-Napper" auf einmal mit einer Reichskriegsflagge am Rand stehen und daraufhin das ganze einen gänzlich falschen Eindruck macht. Es war wohl nicht damit gerechnet worden dass sich das dann mal so entwickelt:

Was an diesen Aufnahmen von den ... ich finde gar kein Wort was meine Fassungslosigkeit über die Existenz solcher Weltbilder, Charactere und im ganzen dann: ja, wirklich, Menschen, ausdrücken könnte ... jedenfalls sehr obskur ist. Zumindest einer der mit Bart und Sonnenbrille dauervermumten scheint sich im Rang höher zu sehen als die beiden Strassenpolizisten, und sie sehen das wahrscheinlich ähnlich. Sonst kann ich mir nicht erklären wie er die Fahrradfahrerin einfach so bedrohen kann, wiederholt und eindeutig, genau VOR der Polizei, falls diese es wagen sollte ihre "bescheuert"-Handbewegungs-Geste noch einmal zu machen ... die Fahnen bleiben natürlich draussen und kurz nach Abriss der Videoaufnahme hat der Polizist (hier wohl der Einsatzleiter von den beiden) die Veranstaltung, also die Friedensmahnwache AUFZULÖSEN, wenn die Provokationen, wie das Fotografieren und Filmen der Störung und dadurch natürlich auch der Störer duch Smartphonebesitzer und auch reguläre Presse nicht aufhören würden ... darüber muss man dann wieder erstmal eine Woche nachdenken.

Und über die Worte von "Friedensnobelpreisträger" Barack Hussein Obama 2011 auf dem Gelände einer der vielen Truppenstützpunkte von US-Navy, US-Army und US-AirForce auf dem "vereinigten Wirtschaftsgebiet", in Rammstein sagte nämlich vor nun knapp 3 Jahren: "Germany is an occupied country, and it will stay that way!" ("Deutschland ist ein besetztes Land, und das wird es auch bleiben!"). Diesen Satz hat er nicht an das Bundespersonal, also die Kriegsgefangenen gerichtet, sondern an die Besatzungstruppen mit der Absicht, sie ihrer sozialen Absicherung durch ihren Job zu versichern. Doch auch wenn man nicht der Adressat eines Satzes ist, muss man seine Konsequenzen und weiteren Schlüsse in Kenntnis dieser Information ziehen. Sie übrprüfen, und wenn man feststellt: dem ist wirklich so. Unter einer Kriegslist (fair und anwendbar nach Haager Landkriegsordnung, im Gegensatz zu Guantanamo) werden wir in dem von Adolf Hitler 1934 per Anordnung und nicht etwa per Gesetz Status gehalten, der sich dann im "Personal-"ausweis mit dem Adjektiv - deutsch - ausdrückt, an der Stelle wo eigentlich die Staatsbürgerschaft in dem Land, was sich eins einem Reich angeschlossen hatte (eine Gründung de DU wenn mans mit der EU vergleichen will, und auch rückwärts ist der Vergleich vor allem zu jenen Plänen und Anordnungen des Original Hitler(vergleichs) höschst spannend bis furchteinflössend) in meinem persönlichen Falle würde da also wahrscheinlich Preussen stehen (das erklärt auch so manches Epigenetisch geerbte Stock-im-Arsch aber absolut konkret wenn man was macht ...) und das ist eine Sache die so ebenfalls nicht weitergehen kann, ihr Lieben.

Drum treffen wir uns alle am Samstag den 19. Juli zur Selbstbefreiung rund um Brandenburger Tor und Reichstag. Möge die Menschenmenge wenigstens so gross sein, wie bei diesem Fussball-Zeugs. Denn hier gehts um was WIRKLICH WICHTIGES. Das Weiterleben ... als Mensch ... in Freiheit !

Friedensbewegung geflopt

Das titelten die "Medien" geniesserisch am Montag nach jenem Samstag in Berlin, weil nur rund 8.000 statt der ersehnten 10.000 Menschen gekommen waren, bzw. war das so? An jenem Tag waren in Berlin über ein Dutzend Demonstrationen angemeldet. Zwei (und beide ganz in "unserem Sinne" - Befreiung bringt Frieden) sogar direkt auf der Wiese vor dem Reichstag, wo "normalerweise Bannmeile" ist und politische Demonstrationen schlicht verboten. Doch anstatt sich dort alle gemeinsam versammelten, kam es zur Zersplitterung, und den grössten "Einzelerfolg" hatte an jenem Tag die Gruppe um Lars Mährholz, die jene 8.000 (manche sprechen auch fälschlich von noch weniger) in eine nach Urin riechende Bahnhofsecke im Schatten der übermächtigen Konzernbauten am Potsdamer Platz gelockt hatten, wo sie natürlich in der Randbebauung ziemlich untergingen und auch das normale Strassentreiben der Stadt, die eigentlich überall nach Urin riecht, nicht besonders beeinträchtigt oder beeindruckt hat. Jedenfalls wurden die vorbeirasenden Autos nicht langsamer um zu schauen "ob da was is" oder "was da is" ... auch Medien waren nicht gekommen und beurteilten das Ganze hinterher vom Schreibtisch aus. Und doch war dieser Tag für mich ein wichtiger. Ein Wendepunkt.

Seither steht für mich sonnenklar fest, dass zumindest die Berliner Führung wirklich "gekapert" oder von Anfang an darauf angesetzt ist, als Ableitungskanal für den Zorn der Menschen zu fungieren (so wie sich der WWF um die Umwelt kümmert, die Kirche um die hungrigen Neger und der ADAC um die Autos, hahaha). Ich kann nicht beurteilen in wiefern die Menschen um die Zentralperson herum "getäuscht" und falsch überzeugt wurden (allen voran KenFM, von dem ich viel gehalten habe, bis er das nachfolgende "Interview" publiziert hat, indem er mit all den Methoden arbeitet, die er sonst angeprangert hat, um diejenigen lächerlich zu machen, zu diskreditieren, die nicht Singekreise sondern wahre Aufklärung über den fatalen "Ist-Zustand" also den "Sta(a)t(us)" wollen, eine Befreiung von dem verborgen bestehenden Besatzungsstatut und einen wirklichen vollkommenen rundumfassenden Neuanfang unseres "Systems". Ein Friedensvertrag ist nicht notwendig, sagt er. Aber wie will ich (oder er) einen neuen Krieg verhindern, wenn der letzte, also aktuelle, noch nichteinmal beendet ist? Wenn ich unwissentlich durch den Antrag, dass man mir DEUTSCH in den PERSONALAUSWEIS schreibt, ein bekennder Nazi bin, bzw. war (ich hab die Befreiung ja schon an mir vollzogen) ... alles ganz egal?

 

 

Dieses Video und sehr viel anderes was von "der Spitze der Bewegung" aus Berlin kommt, ist sehr zu hinterfragen, klingt nach "Ablenkung" und hat oft den Tenor: "Lasst uns dafür sorgen dass es auch den anderen so gut geht wie uns!" (also Hartz4 bedrohte Sklaven, mit der Auswahl aus 1000 Nahrungsersatzstoffen die uns vergiften, ...) ... das ist nicht mein Ziel, und auch nicht das vieler Anderer. Darum hat sich die Erfurter MontagsDemo schon im Mai von Berlin "verabschiedet", funktioniert ganz ohne "Führer" oder eine "Orga", begrüsst gerne Gäste von anderen Montagsdemonstrationen und hat als oberste Prämisse die Redefreiheit für jeden, der sich wagt mit einer im Herzen als wichtig empfundenen Information vor seine Mitmenschen und mit diesen ins Gespräch zu treten. Sei es über Gemeinschaftsgärten, neue Wohnformen, freie Energie oder wie man sich aus dem Besitz des "Staates" befreit, um als Souveräne friedlich mit allen Mitgeschöpfen leben zu können (vielleicht sogar auf Grundlage von Verträgen, auch wenn das nicht mehr der Zeit entspricht und schon Sokrates dringend warnte "Wer (auf)schreibt, der bleibt (stehen)!" Ich für meinen Teil bleibe, und zwar an der Seite meiner neuen Freunde aus fast ganz Thüringen: Montag für Montag, 18:00 Uhr (mas o menus) auf dem Anger in Erfurt, bis zum Weltfrieden, ... oder auf weiteres.

 
Plakat: Geh vom Brett!
 
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