Viel konkreter als ich es mir hätte wünschen können. Noch nicht ausführlich, und statt Januar begann die Verschlimmerung schon kurz vor Heilig Abend, aber schonmal brauchbar hoffe und glaube ich, und so faxe ich es mit diesem Anschreiben ans Gericht:

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jan.gottwaerts /wortreich /ungerächt!
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Die Weihnachtspfändung

Es gibt Firmen und ähnliche Institutionen, die schicken schon eine Weile vor der "Weihnachtszeit" keine "böse Post" wie Mahnungen, Rechnungen oder Ablehnungen mehr zu den Menschen nach Hause, weil sie ihnen diese paar im Konsenz zelebrierten friedlichen Tage im Jahr nicht verderben wollen. Und dann gibt es welche, die verhalten sich da mit tiefergehender Absicht ganz anders, datieren die "richtig bösen" Sachen mit Absicht so, dass sie möglichst tief und emotional im Empfängermenschen einwirken können. So ein Fall ist hier dokumentiert, und es beginnt so:

" Und es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot vom Amtsgericht Weimar ausging, dass alles Geld gepfändet werden sollte ..." ... zumindest alles auf meinem Konto. Warum ? Weil ich damals, bevor ich meine Diagnose bekam, also vor dem Jahr 2000, zu einigen Ärzten meine Hoffnung auf Linderung trug, von diesen aber überwiegend Rechnungen erhielt. Die meisten wurden brav bezahlt, tausende und abertausende von Geldeinheiten. Zuletzt aber kreuzten nach der genannten richtigen Diagnose immer noch Rechnungen auf, die sich auf absolut falsche oder sogar gar keine Diagnosen bezogen. Die zu zahlen fällt einem kranken Menschen mit gesundem Verstand schonmal schwer, aber man muss es ja nicht selbst tun, es sei denn, man gehört zu den Reichen versicherungsfreien, oder aber - wie in meinem Fall - die Krankenversicherung drückt sich geschickt um die Übernahme der Kosten, wodurch diese direkt am eigenen Hintern kleben bleiben, und zwar für immer.

Nun mal zum Fall: Es weihnachtete sehr, als ich am 16. Dezember meine Sparkassen Karte in den Schlitz einführte, die gewohnte Auszahlungshandgriffe vollführte und aber lesen durfte: "Zur Zeit keine Verfügung möglich." - mmmh - dachte ich mir, und dass wohl ein Kabel etwas Frost bekommen hätte. Ich wollte sowieso das Geld nach Weimar tragen, so konnt ich einfach bei der dortigen Sparkasse, die ja günstig am Weg liegt, mein Glück nocheinmal versuchen, aber leider mit dem selben Ergebnis. Kompletter Geldnetzzusammenbruch? Oder war wieder mal nur ich betroffen? Im Unterschied zu meinen früheren Erfahrungen mit Kontopfändungen war ja meine Karte nicht im Apparat verblieben. Aber am nächsten Tag brachte der Briefkasten die Gewissheit in Form eines vereinfacht zugestellten Beschlusses:

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Ich muss gestehen, meine Emotionen waren kräftig und schwankten zwischen Ohnmacht und Wut, als ich den Entschluss fasste, die Lockerung dieser "Maßnahme" erstmal bei der Quelle der Inspiration für diesen Akt zu versuchen, da war ich wohl gerade noch wütend.
Die Adresse holte ich mir von der Homepage der Firma "Greif Inkasso". Gleich auf der Startseite prangt nicht nur die Aussgae "Wir beeindrucken Ihre Schuldner..." sondern auch ein "Fallbeispiel", das von 1979 beginnend verschiedene Druckmaßnahmen schildert und einen Zahlungserfolg im Jahre 1999 meldet, also nach 20 hartnäckigen Jahren, und es wird sich für die Greifer mehr gelohnt haben, als für denjenigen der ihnen seine Forderung zur Zwangsdurchsetzung übergab, so ist nunmal die "Gebührenordnung". Ich wollte ja längst einen Aufsatz über die Rechtsanwaltsvergütungsordnung schreiben, über deren hinterhältigen Zweck und Ursprung im Jahr 1936 (obwohl eigentlich alle Gesetze zwischen 1933 und 1945 für nichtig erklärt wurden und deren Anwendung nach den Besatzungsgesetzen die mangels Friedensvertrag bis heute gelten streng unter Strafe stehen sollten, werden hier und mit etlichen anderen Gesetzen tatsächlich noch die Rechtsvorschriften der Nazidiktatur verwendet,

DonQ
in etlichen Gesetzen machte man sich nicht einmal die Mühe das Wort "Reich" durch "Bund" zu ersetzen, aber finde auch mal jedes Vorkommen in rund 90.000 Paragraphen, jetzt im Computerzeitalter gehen die Politiker (deren Doktorarbeiten manchmal durch ähnliche Softwaremöglichkeiten entzaubert wurde) daran zumindest diese Beweise mehr und mehr zu korrigieren, was aber nichts dran ändert wessen Gedanken da Gesetze wurden, ... hierzu aber ein andermal ausführlicher. Zunächst mein leicht wütiges Antwort-Pamphlet:

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Das ich hier immer vom Amtsgericht Hamburg schrieb, lag daran das ich die Verfahrenswege dieses Rechtsakts noch nicht ganz verstanden hatte, das Amtsgericht Weimar diesen billigen Ausdruck ja auch luschig ausgefüllt hatte und dieser OGV Beutler nunmal in Hamburg sammelt, ... hat aber eh keinen inderessiert oder verwirrt.
( übrigens: nicht nur das ich immer dachte die Abkürzung "GV" stünde im Wörterbuch schon fest für "Geschlechtsverkehr", warum Gerichtsvollzieher auch immer so Nomen-est-Omen-mässig heißen müssen ??? Nicht nur Frau Ma(h)nig in Weimar heißt ideal für den Job, der Herr Beutler in Hamburg scheint auch von schon seit Generationen Beutelnden abzustammen... )
Als ich diesen Text nach langer schmerzreicher Zeit ohne Schlaf am frühen morgen fertig hatte, sendete ich es per Fax ab, und legte mich noch mehrfach erfolglos, dann gegen 11:00 aber doch erfolgreich zur Ruhe, so dass ich den Anruf einer Telefonnummer aus dem Hause Greif gegen 12:20 leider nicht mitbekam, ich wäre wahrscheinlich auch nicht rangegangen, denn es hat guten Grund, warum ich in schlaflosen Zeiten zur geschriebenen Kommunikation neige, man ist gesprochen einfach nur noch bedingt rechts- und handlungsfähig, beim geschriebenen bleiben genug Gelegenheiten dies vielleicht doch selbst zu merken, bevor es zu spät ist.
Nun, mitteilen dass man Verständnis und Herz gefunden hat, und ich mein Konto bald wieder als solches benutzen konnte wollte man eh nicht, man hätte mir ein anderes "Angebot" gemacht und versucht - trotz Unpfändbarkeit - etwas aus mir heraus zu quetschen:

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Seit ich Kinder habe weiß ich, dass auf eine pädagogische Drohung im Falle der Notwendigkeit auf jeden Fall auch die angekündigte Konsequenz haben muss, da man sich sonst nicht nur vor dem bedrohten Gegenüber lächerlich macht, sonderm ihm einen großen Schaden zufügt, indem man das Vertrauen in die Verläßlichkeit der Welt untergräbt. Aber das war wohl nicht der Grund, dass ich nun wirklich den Eil-Antrag formulierte, größer war wohl doch, dass ohne Geld in dieser Welt unterwegs zu sein ziemlich doof ist, zumal wenn man sich gerade nicht nur mit etwas weihnachtlicher Lebensfreude versorgen möchte, sondern auch noch ein paar ärztliche Rezepte auf dem Tisch liegen hat, die eigentlich dringend in Medizin gewandelt und in meinen Körper eingeführt werden sollten, wofür man aber Bargeld mitbringen muss.
Etliche Stunden überlegte ich, ob ich meine kürzlich neu über alte Freundeskreise gefundene Rechtsanwältin um Hilfe bitten solle, aber die Stunden, bis zu ermitteln wäre ob sie zwischen den Festen überhaupt in ihrer Kanzlei wäre, waren mir dann doch zu zermürbend und so begann ich im Rahmen der Psychohygiene doch selbst zu formulieren:

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Und tatsächlich, noch bevor das Jahr vorüber war befaßte sich eine "Rechtspflegerin" kurz mit meinem Eil-Antrag. Ich zog ihr knappes Schreiben blöderweise am Silvestertag aus dem Kasten, hatte den sogar extra freigemeißelt, weil er vom Eisregen eine dicke Schicht Gefrorenes über sich trug, ich vermutete drinnen aber Grüße, Wünsche, vielleicht Geldgeschenke, ... nur nicht sowas:

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Wieder kann ich das Maß meiner Verärgerung nicht in eine Skala faßen und kämpfe mit Gefühlen von Wut und Verdruß, ... schöne Festtage sind das diesmal irgendwie nicht. Meine liebe Tochter hat mich erst auffordern müssen, doch mal zu lachen, was ich für sie natürlich gern tat, bevor ich mich mit meinen Symptomen der Unverdaulichkeit dieser Welt zurückzog. Nachts dann Jahreswechsel mit dem Mut zu einem kleinen Schluck Chardonnay-Prosecco, ein traumhafter Geschmack aber üble körperliche Folgen. Ich bin wieder wach bis in den Nachmittag und habe angesichts meiner Möglichkeiten und der Widersprechenden Limitationen, wegen der Diskrepanz zwischen meinem Weltbild und meiner Verstrickung in diessolche Vorgänge arge Probleme einen guten Vorsatz oder einen Plan oder auch nur eine Hoffnung für dieses neue Jahr zu entwickeln, das Leben ist ja doch immer ein anderes.
Aber eine besondere Härte ist wohl nicht erkennbar ...

Gerade das Amtsgericht Weimar hat sich schon zu mehreren Gelegenheiten durch eine ganz besondere Unfähigkeit zum Verständnis von Anliegen und Anträgen hervorgetan
(z.B. als es mich damals zwang der Zahnärztlin Sabine Genz 500,- € in Raten zu zahlen - für Hypnosen und Akkupunkturen gegen Clusterkopfschmerz, die nicht nur hilflos waren, sondern dann von meiner privaten Krankenkasse nicht übernommen wurde, weil man sie nicht als für die Behandlung neurologischer Symptome qualifiziert betrachtete, somit die Rechnung an mir hängen blieb, der sie nach diesem Argument auch nicht so gern zahlen wollte, zumal ich mich von dieser "Ärztin" wirklich ausgenommen empfand (nicht nur weil mich die Fehlbehandlung zwei Zähne kostete)... dann war da die Sache mit "Schulden bei Mannesmann" ... und gerade vor zwei Wochen eine kurze Güteverhandlung im Streit mit unserer Vermieterin (auch lustig), bei der man wieder das Gefühl hatte, dass die meist wohlhabendere "Nehmer-Seite" leicht bevorzugt ist, und man bei der Geschwindigkeit der Verhandlungen wirklich alle Aufmerksamkeit zusammenreißen muss, um wenigstens hinterher rekapitulieren zu können, was einem da wiederfahren ist...
so ist es ja nicht verwunderlich wenn auch der Effekt dieses Eil-Antrags ersteinmal so gar nicht der erwartete ist und man nochmal versuchen muss die Sache  l a n g s a m  zu erklären:

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§ 240 Nötigung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar.

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Gerade die kranken Kassen verstehen keinen Spaß wenns um irgendeine Säumigkeit geht. Also hab ich ein Fax an die Sparkasse geschickt, mit dem Hinweis auf die Unpfändbarkeit meiner Zahlungseingänge, aber das reichte noch nicht:

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Also hab ich dem Wetterchaos Daisy getrotzt und begab mich direkt dorthin, zum Gericht. Zunächst stand ich noch eine Weile vor dem Gebäude und versuchte meine Bauchschmerzen unter Kontrolle zu bekommen, dabei stellte ich mir die Frage, ob die, die in dem Gebäude arbeiten, sich der Historie dieses Bauwerks manchmal bewußt sind. Da wurde schon im Namen des Kaisers geurteilt, dann erstmals im Namen des Volkes, dann im Namen des Führers, dann wieder im angeblichen Namen des Volkes, was nunmehr schon als Unrechtsurteile neu bewertet wurde, und nun wieder... hängt eines Tages eine weitere Gedenkplakete an der Aussenwand für die Opfer der Terrorherrschaft der kapitalistischen Byrokratie (1990-2012) ? Ich klopfte an die Tür von Rechtspflegerin Hesse (obwohl ja strittig ist, ob ein Bürger als Souverain das beim Betreten von Amtsstuben überhaupt muss) und fand die Tür verschlossen. Klopfte an die Nebentür, sagte der im Raum befindlichen Person Namen und Belang, die hob das Telefon ab und sagte hinein: "Hier ist ein Bürger, der möchte Dich sprechen. Darf der vor der Tür warten?" dann übermittelte sie den positiven Bescheid auf diesen formlosen Warteantrag, und ich nahm draussen Platz. Etwa zwanzig Minuten überlegte ich, was man so macht, eingeschlossen im Büro im Amtsgericht. Inzwischen durfte ich bemerken, dass die Pflegemittel für den Linoleumfußboden zu denen gehören, die ich nicht vertrage, bzw. auf diehin sich mein Cluster meldet. Dann aber tauchte Rechtspflegerin Hesse aus einer anderen Richtung auf, ging mit mir in ihr Büro und patzte kurz heraus: das bearbeite ich nicht. Ich fragte "Häh?", öffnete kurz meine mitgebrachten Ordner und zeigte ihr ihre Unterschrift. "Ja, aber seit 31.12. bearbeite ich das nicht mehr! Da müssen sie einen Stock höher." Ohne Wort des Danks (wofür) und ohne guten Wünsche stand ich auf und verließ das Büro. Stieg eine Treppe höher und meldete mich in der "Geschäftsstelle". Man hieß mich zu warten, ich würde in order of appearance mit den anderen aufgerufen, die schon auf dem Flur saßen. Es stellte sich als 4 Einzelparteien heraus, jede mit etwa 20 Minuten Bearbeitungszeit. Dann war ich dran. Und diese Rechtspflegerin war um einiges symphatischer als die erstere. Allerdings fehlte ihr ein eindeutiger Beleg darüber, dass es sich bei den Zwoeinhalb Tausend von der Presseversorgung um eine Quartalsweise Zahlung handelte, nicht etwa eine Monatliche. Ich musste also am Montag nochmals hin. Inzwischen fand ich noch einen anderen Gerichtsbrief.

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Montag früh, immernoch Schneechaos in Deutschland. Ich auf dem Weg zum Gericht über einen Berg mit 20% kurvigem Gefälle... Die Rechtspflegerin begrüßte mich mit "hätte nicht gedacht, dass sie heute kommen!" und etwa eineinhalb Stunden später. Wieder mit Schmerzen durch Putzmittel und Neonlampen, hatte ich meinen Beschluss in der Hand.

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Als ich am nächsten Tag auf meine Email an die Sparkasse noch keine Antwort hatte, wiederholte ich die Sendung des Mittelteils mit "Wichtigkeit HOCH", aber wieder kam keine Antwort. Weitere Methode "Ignorieren", wie es scheint.
Rechtspflegerin Jäschke hatte gesagt ich könne am Donnertag Nachmittag nach Ihrer Entscheidung fragen, was ich auch tat. Das Entscheidung war in meinem Sinne negativ. Ich wiederholte nochmal am Telefon, das ich weder Bargeld, noch Überweisungsmöglichkeiten hätte und die Bank die Kommunikation mit mir eingestellt hat. Doch dies konnte angeblich nichts mehr ändern. Ich könne nun ja Beschwerde einlegen. Ich sagte, natürlich würde ich gleich am nächsten Tag dafür bei ihr erscheinen, worauf Rechtspflegerin Jäschke allerdings sagte, ich könne dies auch selbst schriftlich formulieren, hätte ich schliesslich bisher ja auch so gemacht. (Ja, aber mit welchem Erfolg ???)
Als am nächsten Tag der Beschluss nicht handfest in meinem Briefkasten war, faxte ich ans Amtsgericht, dass ich dringend diesen Beschluss per Fax übermittelt haben müsse, damit ich die Beschwerde beim Landgericht stellen kann. Nach drei Faxen kam kommentarlos:

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"Das is schon ganz schön schräg, oder?" Doch das unausgesprochene Wort währt ewig, deshalb musste ich hierauf nocheinmal reagieren, auch wenn das "im Verfahren" keinerlei Wirkung haben würde, und in Herz oder Hirn der Rechtspflegerin Jäschke (soweit vorhanden) wohl auch nicht.

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Und dann den ganzen Kladeradatsch nach Erfurt gefaxt (41 Seiten 14:37 min Übertragung)

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Das Wochenende war ziemlich zermürbend. Und weil ich schlussendlich dachte ich hätte ein Argument vergessen reichte ich es in der Nacht zum Montag nach:

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An Tag 36 ohne Geld kam dann ein Schreiben aus Erfurt, bei dem ich dachte, dass mich darauf doch schon das Amtsgericht hinweisen, bzw. gleich ordentlich hätte informieren müssen.

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Und an Tag 37 der Blankpfändung kam unangefordert eine weitere Abfertigung aus Weimar, die ich dann inhaltlich so überhaupt nicht mehr nachvollziehen konnte. Das ist doch wieder einfach nur noch großer Zahlenzauber, den der Durchschnittsmensch nicht in seinen RAM laden kann. Warum muss Juristerei den Ursprung der Sprache, die Verständigung, immer so ad absurdum führen?

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Hierauf kam dann am nächsten Tag eine Reaktion in Form eines Anrufs. Die Überweisungen gingen wirklich (am 21.01.) nach nur 22 Tagen ab. Toll. Und dann versuchte ich nochmal zu erklären, was ungefähr ich als Brief für das Gericht bräuchte. Ergebnis leider mangelhaft:

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Und am 15.01. hab ich mich dann doch per Email an die erwähnte Anwältin, vermittelt aus dem Bekanntenkreis, gewendet, hab ihr die Beschwerde und alles drumrum im Anhang geschickt, aber leider nicht die Anwort bekommen, mit der ich gerechnet hatte: erstmal nämlich gar keine, also nochmal am 20.01.:

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Ehrlich gesagt fand ich das ziemlich enttäuschend. Und es macht einen langsam mürbe, dass mein fehlendes Talent für kurze Sätze immer wieder dazu führt, dass über das Wesentliche hinweg gelesen wird. Ich fühle mich hier eher schlecht beraten.

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Wo ist denn bloß in diesem Fall die Verhältnismäßigkeit geblieben? Und warum hat keiner die Fähigkeit zum Verständnis komplexerer Zusammenhänge, nichtmal Landrichter? Was wäre die nächsthöhere Instanz für den Versuch wieder Bargeld haben zu dürfen? Es scheint ja schon festzustehen, dass diese keine neuen (oder redundant wiederholten) Fakten mehr aufnehmen kann. Lohnt sich die Mühe also überhaupt, alles gesagt und geschriebene nochmal ...
Und was, wenn ich jetzt doch noch nachweisen kann, dass sich mein körpericher Zustand unter dieser mutmaßlichen Nötigung verschlechtert hat, das hat er nämlich leider wirklich, haben wir dann einen Fall von fahrläßiger Körperverletzung im Amt, und wie sind die Chancen, dass ein Staatsanwalt sich überzeugen lässt das auch so zu sehen, wenn die Tatverdächtigen selbst juristisches Personal ist, sogar am Landgericht?

Richter beugt sich

An dieser Stelle möchte ich dann nochmal einen Schnappschuß präsentieren, der unser ekelerregendes System bei einer unwillkürlichen Aufdeckung der Wahrheit erwischte. Man sieht ganz links den Präsidenten des Augsburger Landgerichts und in der Mitte den frisch verurteilten Holger Pfahls der damals mit über 5 Millionen Beute aus Waffenhehlerei, Bestechlichkeit, Unterschlagung und Untreue jahrelang im Ausland abgetaucht war ...
Mein Vergehen ist nur, vor ungefähr 12 Jahren den falschen Arzt nach Hilfe gefragt zu haben.
Aber welchen eigentlich? Das weiß ich aktuell noch immer nicht. Obwohl ich am 20.01. schonmal per Fax nachgefragt hatte. Also entschloss ich mich die Quelle dieser Information, also die Ärztliche Verrechnungsstelle Büdingen, mit schon in anderen Fällen erfolgreichem Ansporn zu beliefern, nämlich mit dem Fax, und zwar solang in regelmässigen Abständen, bis eine Reaktion erfolgt. Ich programmierte also Fritz!Fax auf "alle 10 Minuten" und wande mich anderen Dingen zu. Nach der vierten Zustellung versuchte man den Übertragungsvorgang schonmal abzubrechen, und zwei weitere Zustellungen später klingelte das Telefon.

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01.02.2010 - 15:50 - Anruf von 060428824015 - Dauer 7 min
Eine recht nette Frau Reutzel macht unter Bedauernsäußerungen folgende Aussagen:
- die Rechnung ist seit Jahren nicht mehr im Besitz der Verrechnungsstelle
- die Forderung wurde vor langer Zeit an die Firma Greif verkauft
- man hat daher keinerlei Einfluss auf die Handlungen von Greif
- ich solle mich für eine Kopie der Rechnung an die Greifer wenden

Aufgrund dieser Aussagen startete ich Word und eröffnete einen neuen Rechtsweg:

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Am 03.02. zog ich dann allerdings diese Papiere aus dem Postkasten:

Greif_03a

Mit in dem Umschlag, ein weiterer verschlossener Umschlag, auf der Klebekante gestempelt von der Verrechnungsstelle, also auch von dieser verschlossen.

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In diesem inneren Umschlag, eine Rechnungskopie. Handschriftlich datiert am 25.01. - also hatte Frau Reutzel gelogen oder geirrt, ich jedenfalls steh mit meinem neuen Antrag vom Vortag auf ganz schlechtem Fuss. Dafür ist jetzt endlich raus wessen Rechnung das ist. Dr. Hans-Jochen Plaul, ein Neurologe in Weimar den ich zu zwei Terminen aufgesucht habe, um bereits zu wissen, dass der Mann mit meinen Symptomen, oder sogar mit seinem Beruf überfordert war ...

Rechnung_Plaul


03.02.2010 - 09:22
- Anruf bei 060428824015 - Dauer 5 min
Frau Reutzel hört sich an was ich in Händen habe, gibt sich verwirrt und versucht mich im Hause mit einem Anwalt zu verbinden, scheitert und gibt mir eine neue Nummer.

03.02.2010 - 09:30 - Anruf bei 060429750070 - Dauer 16 min
"Rechtsanwälte Wurm, Pfeiffer und Kollegen"
(ich muss an Parasiten und Wirtstiere denken, die hier offensichtlich in enger räumlicher Symbiose leben, wenn man mal die Anschriften vergleicht und die verknüpfte Telefonanlage als Indiz nimmt. Vielleicht hab ich auch mit denen zu tun wenn ich demnächst die Rechnung wegen Fehldiagnose anfechte und auf Schadenersatz klage?)
Zunächst eine Frau Wagner, hört sich den Fall an, lässt mich Aktenzeichen nennen, gibt sich dann ratlos und verbindet mich weiter mit einem Rechtsanwalt.
Marius Mertineit klärt auf, dass die Verrechnungsstelle sehr wohl noch Gläubigerin ist, Firma Greif Inkasso Stephan GmbH aber in voller Eigenregie handelt. Auf meinen Hinweis, dass er also durchaus noch die Abkehr von der Kontopfändung und die Wahl zivilerer Mittel veranlassen könnte, sagte er, er könnte, mache er aber nicht, weil dann ja die Ansprüche nicht mehr ausreichend gewahrt blieben, bla bla bla, nach einiger Diskussion ließ sich dieser Herr Mertineit auch nicht von der Drohung mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung beeindrucken, und er glaube nicht dass diese Handlungen für ihn irgendwelche Konsequenzen hätten. Ich versicherte ihm, dass sie dies eben doch haben würden und legte auf. Erstmal etwas durchatmen, die Schmerzen versuchen wieder unter Kontrolle zu bekommen, ...

03.02.2010 09:48 - Anruf bei 0364359607 - Dauer 8 min
Zunächst eine Sprechstundenhilfe, ich sage direkt nach meinem Namen dass ich sofort und direkt mit dem Dr.med. Hans-Jochen Plaul persönlich reden will. Rückfrage worum es geht, ich fasse kurz zusammen: "um eine Fehldiagnose und Falschbehandlung vor 11 Jahren, für die ich noch mit Pfändungsmaßnahmen verfolgt werde". Zunächst ließ der Herr Doktor ausrichten, er hätte an einem Gespräch mit mir kein Interesse. Als ich aber sagte "gut, gehen wir halt den lauteren und unbequemeren Weg über die Schadensersatzklage und ich mache so gern alles öffentlich" wurde der Hörer doch ohne weitere Ansage an den gewünschten weitergegeben, der sich mit "Plaul?" meldete. Ich schilderte ihm, nicht ohne Zorn, was sich aus seiner Glanzleistung "atypischer Gesichtsschmerz" bei einer Krankheit, die laut Aussage dessen der ein dreiviertel Jahr später dann endlich richtig "Cluster" diagnostizierte, von einem Studenten des 4ten Semesters am Telefon gestellt werden könnte, da die geschilderten Symptome einfach recht speziell und einzigartig in dieser Kombination bei Cluster vorkommen, ... ich schlug ihm vor die Sache aus der Welt zu schaffen indem er die Rechnung nun zurücknimmt, worauf er sagte, dass er nicht wüßte ob das denn noch ginge, nachdem es schon sooo lang her ist, er hätte jedenfalls keine Unterlagen mehr über mich. Ich überlegte wie ich meinen nächsten Satz formuliere, auf einmal legte Dr. Plaul einfach unvermittelt auf ... mir stand der Mund offen.
Aber mit zwei Handgriffen hat man heutzutage die Nummer nochmal gewählt, also passte gerade noch eine blöde Bemerkung oder ein herablassender Scherz zwischen das "Klack" und das Gelächter, dessen Ausklang ich hören konnte als der Hörer nach zwei Tuuuts wieder abgenommen wurde und die "Praxis Dr. Plaul?" Frage wieder phrasiert wurde. (Warum sich die Menschen nie sicher sind wo oder wer sie sind, ts ts ts)

03.02.2010 - 09:55 - Anruf bei 0364359607 - Dauer 3 min
Ich fragte kurz, ob denn das sooo witzig wäre, dass der tolle Herr Doktor Gespräche so souverain zuende bringen kann, erwartete aber keine Antwort, sondern ergänzte gleich, dass ich den Herrn der Praxis nochmal zuende sprechen wolle. Ohne jedes Weiterleiten wurde der Hörer wieder an Dr.med. Hans-Jochen Plaul übergeben, und ich rang dem Spezialisten eine müde und wenig glaubwürdige Zusage ab, die Rechnung bei der Verrechnungsstelle zurückzuziehen, sofern dies noch möglich wäre. Wenig glaubhaft, da er ja zuvor behauptete keine Unterlagen mehr über mich zu haben und mich nicht nach einer Rechnungsnummer oder einem Datum zu dem Fall fragte. Der Mann wird sich gedacht haben: wenn er mich jetzt erstmal los werden würde, wärs schon genug ...

03.02.2010 - 10:15 - Arztpraxis Dr.med. Bettina Döring
Ich brauch ja nun endlich mal eine Zertifikanz über die verschlechternde Wirkung von all diesem und manch anderem und vielleicht nochmal eine Niederschrift des Fakts, dass sein damaliger Rat "Setzen Sie mal ab heute die (starken) Antidepressiva ab!" - "Äh, Herr Doktor, müssen die nicht vorsichtig und kontrolliert langsam reduziert, also ausgeschlichen, werden???" - "Ach ja, na dann nehmen sie die mal weiter." ... das ganze also eine eindeutige Fehlbehandlung und seine Diagnose "Atypischer Gesichtsschmerz" ein Zeugnis der Ahnungslosigkeit war.
Behelfsweise wollte ich also versuchen irgendetwas für das Gericht von meiner üblichen Ärztin zu bekommen, von der ich mir für die Erträglichkeit der verstärkten Symptome Anfang Januar schon eine N3 Flasche Tramal Tropfen und mitte des Monats eine N3 Packung Diazepam 10mg geholt hatte. Ich also rein in die Praxis, in der wars aber ziemlich voll. Als ich an der Reihe war, trat ich an den Tresen, legte meine Versichertenkarte drauf (was ich ja theoretisch seit zwei Jahren nicht mehr darf) und sagte ich würde gern Blut abgeben und einen Termin für das Besprechen der Resultate vereinbahren. Die wiedermal ganz neue Mitarbeiterin am Tresen wandte sich zu einer Kollegin - die bislang alle ständigen Personalreformen der Ärztin Döring überstanden hat, und die ich auch immer als relativ nett empfunden hatte - und sagte zu dieser, dass der Herr gerne Blut abgenommen bekommen hätte. Die sonst nette explodierte sofort "Ja! Wie? Das geht nicht! Ohne ärztliche Anordnung kann ich hier niemandem Blut abnehmen!" ... ich hatte an diesem Tag schon etwas viel von sowas, so rutschte mir ein ungewohnt stimmhaftes "Das verlangt von Ihnen doch auch niemand!" heraus. Ich verstand es nicht. Die Frau war doch alt genug und lang genug im Beruf um den Stress eines Auflaufs in der Praxis auf andere Art ablassen zu können, und nicht am Patienten. Ich war in den letzten acht Jahren regelmässig etwa jedes Vierteljahr dort gewesen, bekam Blut abgenommen und einen Termin zur Besprechung, bzw. meist die Ergebnisse einfach per Fax zugesand, denn das reicht mir mittlerweile um einen kleinen Einblick zu bekommen, in wieweit mein Gefühl sich mit der Messtechnik des Labors belegen lässt, nie war es einen derartigen Ausbruch wert.
Eigentlich auch heute nicht. Ich nahm im Wartezimmer platz, bis die Ärztin kurz im Vorbeigehen sehr wohl wissend wer ich bin die paar Kreuzchen auf das Laborblatt machte, womit die durchzuführenden Tests bestellt werden, dann durfte ich im Labor platznehmen, und in absoluter Routine bereitete ich meinen Arm und das Ego auf den normalen kleinen Stich vor.
Es bog aber genau die früher nette heute patzige Sprechstundenhilfe um die Ecke und bereitete absolut schweigend das Geschirr vor. Und dann tats doch ungewohnt stark weh, als die Probenbehälter an der Nadel gewechselt wurden, und ich wünschte mir, dass jede Praxis die Methode mit den kleinen Butterfly-Kanülen am Schlauch kennen würde. Dann kam Faust aufmachen, rausziehen, draufdrücken und Pflaster drauf. Nach etwa einer Minute wollte ich wieder aufstehen und fertig sein, aber ich blutete auf einmal unter dem Pflaster heraus, bekam einen neuen dickeren Tupfer, ein neues Pflaster und sollte wieder drücken. Eine weitere Minute lief es immernoch aus dem Arm, sobald man den Druck auf die Einstichstelle löste. Jetzt bekam ich einen richtigen großen Druckverband um den Arm, den ich mich auch erst am nächsten Tag traute abzunehmen. Drunter war dies:
 
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Am Tag danach nach einer Woche nach zwei Wochen

Daraufhin befragte ich mein Horoskop, was mir riet mich am besten bis zum 15. Februar im Keller zu verstecken, weil ich bis dahin mentales Tief mit physischem Hoch kombiniere ... aber danach richten sich die Fristgebungen ja nicht, weder sich, noch mich.

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Zum Glück hatte ich dann am Freitag drauf endlich meinen Arzttermin. Ich hatte drum gebeten gleich morgens der erste zu sein, weil mir Aufstehen, wenn ich geschlafen habe, besser gelingt als Tagsüber Fit, Fahrtüchtig und zur Kommunikation fähig zu sein, falls ich nicht geschlafen habe. Ob ich das darf entscheidet sich immer noch täglich als Einzelfall und es können schonmal bis zu 70 Stunden werden, die einer meiner Tage dauert. In dieser Nacht hatte ich etwa eineinhalb Stunden geschlafen und war schon weit vor 07:00 Uhr (der Zeit zu der ich meine bessere Hälfte zur Arbeit fahren muss wenn ich tagsüber das Auto nutzen will) wach. Also war ich überpünktlich bereits um 07:42 Uhr dort, und war doch nichtt der erste, es standen schon vier Personen in lockerem Aufstau vor der Praxistür. Ich dachte: "wie kulturfrei, wiedermal, würde denen etwas abbrechen wenn Sie die Alten, Kranken und Beladenen schon mal im Wartezimmer platzen lassen würden?" Aber wir standen im kalten Hausflur. Während ich das nochmal und nochmal dachte, wurde es Acht, die erste Stunde der offiziellen Sprechzeit von täglich nur vier Stunden hatte angeschlagen. Aber nichts passierte, wir blieben stehen.
Um 08:14 Uhr endlich Schließgeräusche an der Tür, nach etwas über einer halben Stunde stehend in einem kalten Hausflur öffnet sie sich einen Spalt breit, gerade soviel, dass langsam das Gesicht einer Sprechstundenhilfe dazwischen hervorlugen konnte. "Wir können leider niemanden behandeln, unser Computersystem streikt. Wer nur Blut abgenommen haben will oder eine Injektion bekommt, darf reinkommen, dass geht, aber alle anderen müssten bitte warten bis das Problem behoben ist, oder nocheinmal wiederkommen, so in anderthalb Stunden." Blut abnehmen war ich schon, nur interessant das man bei dieser nun ganz ohne anmaßend zu wirken und Zurechtweisung zu provozieren, nun doch Blut abgenommen haben wollen kann. Ich teilte mich jedenfalls erstmal in die Gruppe der Wiedergänger ein.

Zuhause war die Postfrau schon vorbeigekommen und hatte eine Watschung vom Landgericht im Kasten hinterlassen. Anders konnte ich das knappe Schreiben nach so kurzer Zeit kaum werten, eine Art Wutreaktion auf mein Schreiben zuvor. Oder interpretiere ich falsch ?

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Ich weiß nicht warum, aber es verhärtet sich zusehends der Eindruck das Richterin Böhm mich nicht gut leiden kann, obwohl sie mich doch - ausser postalisch - garnicht kennt. Ich dachte allerdings jetzt die Schicksalsfügung erkennen zu können, und nahm das Schreiben einfach zur Arztpraxis mit. Dort sagte ich, dass ich ja extra den ersten Termin hatte, weil ich gehörige Probleme mit dem Ausharren im Wartezimmer habe, man kenne ja meinen Symptomkatalog. Und tatsächlich wurde ich in einem Nebenzimmer geparkt und gleich in das nächste freiwerdende Sprechzimmer gesetzt.

Insgesamt nahm sich die Ärztin für die beiden Patienten die noch vor mir bei ihr waren eine gefühlte halbe Stunde Zeit, ich dachte: entweder super, da hat sie einen intensiven engagierten Tag, oder aber schlecht, dann schaut sie nämlich jetzt auch auf die Uhr und muss sich ab jetzt beeilen, um den Rückstau nicht zu große werden zu lassen. Es war dann irgendwie etws von beidem.

Vorher aber, ich saß inzwischen im Sprechzimmer, sah ich wiedermal eine Pharmareferentin, die genau in das selbe Zimmer zum Dazwischenschieben gesetzt wurde, in dem ich vorher geparkt war. Und ich erinnerte mich an die Aufforderung von Georg Schramm, den nächsten den man sieht kurzerhand zu erschiessen. Die Leute die nächsten Tags davon in der Zeitung läsen, würden sagen: "Na das wurde auch mal Zeit" und dann vor Gericht, wenn der Richter fragt: "Warum haben Sie das getan?" da kann man Ihm und der versammelten Presse mal sagen warum, und sie müssen einem bis zum Ende zuhören ... Diesmal tat ich´s aber wieder nicht. Unter anderem, weil die Ärztin dann doch erst zu mir kam, bevor sie sich beraten und bestechen ließe. So konnte ich im Schnelldurchlauf meinen gefühlten Zustand als "Beschissen" beschreiben, davon berichten das die Mirtazipin 45mg Tabletten, die ich seit 1 1/4 Jahren schlucke niente de nada brachten und ich mal ein anderes Antidepressivum ausprobieren wollte. Und ich sagte, das mir am allerbesten geholfen sei, wenn ich ein Attest bekäme, dass eindeutig meinen verschlechterten Zustand auf die Bedrängungen seitens der Mahnjustiz und der Sozialjustiz begründet sind. Und tatsächlich, ich bekam den Bauch abgetastet, dann zwei Packungen eine Mittels gegen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre und sechs Packungen Venlafaxin 150mg für zweimal am Tag, beides aus dem Schrank den die Pharmareferenten mit ihren Probierpharmazeutika bestücken. Etwas skeptisch fragte ich noch nach, ob man wirklich das eine hochdosierte Antidepressivum gegen ein anderes hochdosiertes Antidepressivum austauschen kann ohne aus und einzuschleichen, was problemlos sein sollte. Und da ich ja kein Geld habe, könnte ich ja irgendwann wenn das geklärt ist man irgendwann 5,- € in die Kaffekasse zahlen für die folgende privatärztliche Dienstleistung:

49_Attest

 
50_LG_JMD_4b
50_LG_JMD_4c
50_LG_JMD_4d
50_LG_JMD_4e
50_LG_JMD_4f
50_LG_JMD_4g
 
Ganz knapp zusammengefasst: die kleinste Möglichkeit, dass für den Kurpfuscher Dr.med. Hans-Jochen Plaul für seine Fehldiagnose doch noch etwas von meinem Konto zu pfänden sein könnte (zum Beispiel eine Zuwendung meines Vaters, von der ich seinen Enkeln ein schönes Weihnachtsfest machen sollte) begründet den "Schutz der Gläubigerrechte" soweit, dass meine grundgesetzlich garantiertes Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit da zu vernachlässigen ist. Willkommen im fünften Reich!
Ich sank ersteinmal drei Wochen in tiefe Depression, liess mir ein stärkeres Antidepressivum verschreiben (da 430 Tage á 45mg Mirtamizol nix geholfen hatten) und hoffte auf den Wirkeintritt von Venlafaxin 300 mg/Tag. Die Chancen schienen erstmal aussichtsreich zu sein, denn fast alle Nebenwirkungen traten schon am ersten Tag nach dem Wechsel der Stoffe auf (erst waren sie da, dann las ich nach). Apropos Venlafaxin. Ich glaub ich faxe ihm:

51_JMD_Plaul

Ich habe nie einen Ton oder eine Zeile von diesem "Doktor" Plaul bekommen.

Nur von den Greiff-Schergen und der Sparkasse kam in Folge noch so einiges. Die meisten Greif-Briefe, die jedesmal einfach aus einem Stapel pauschaler Vordrucke bestehen, die einen mit den Konsequenzen bedrohen, die doch alle schon durchgespielt und bis an das Maximum der Bedrängung und Nötigung durchgeführt wurden, das meiste wie gesagt wandert kaum beachtet direkt in das Altpapierrecycling, es ist schade um die Bäume die für diesen Unsinn sterben! Pui deibel.

Die Sparkasse schreibt nicht gern persönlich, erstens besitzen die einen ziemlich autonomen Automaten für den Versand von Blabla oder Mitteilungen über unterlassene Leistungen, zweitens ist das geschriebene Wort viel verbindlicher als z.B. ein Telefonat, vielleicht ist sich der eine oder andere eben doch über die Haftungsverantwortung des Handelns und Treibens in Tätigkeit für eine Anstalt des öffentlichen Rechts bewusst und möchte Beweisstücke tunlichst vermeiden. Wenn man also wissen möchte und schriftlich anfragt warum denn die Bank nicht entsprechend der Gerichtsbeschlüsse handelt, bekommt man gerne mal einen Anruf, aber nicht wirklich eine Anwort:

 

Von: Monika.No****@sparkasse-harburg-buxtehude
Gesendet: Montag, 22. März 2010 15:53
An: jan donner
Betreff: Antwort: WG: Antwort: Konto *** ** **


Guten Tag Herr Donner,

leider konnte ich Sie telefonisch am Freitag nicht persönlich erreichen.

Nach erneuter Rücksprache mit der Pfändungsabteilung ist nunmehr noch ein Betrag von 73,73 EUR verfügbar.
Sollten Sie einen anderen Betrag ermittelt haben, wenden Sie sich bitte an das zuständige Amtsgericht, um dort einen entsprechenden Pfändungsschutzbeschluss zu erwirken.

Bezüglich der vierteljährlichen Zahlung des Versorgungswerks bitte ich Sie für die Zukunft diese Eingänge gesamt zu verfügen.

Grundsätzlich scheint es aus Gründen der Praktikabilität aus meiner Sicht sinnvoll über einen Wechsel der Bankverbindung auf ein Kreditinstitut in der Nähe Ihres Wohnortes nachzudenken.

Freundliche Grüße

Monika No****

Sparkasse Harburg-Buxtehude
Geschäftsstelle Winsen
 

Von: Jan Donner
Gesendet: Donnerstag, 1. April 2010 14:06
An: Monika.No****@sparkasse-harburg-buxtehude
Betreff: AW: Antwort: WG: Antwort: Konto *** ** **

Sehr geehrte Frau No****,

Im Folgenden möchte ich noch auf Ihre Email vom 22.März kommentierend antworten.

Guten Tag Herr Donner,
leider konnte ich Sie telefonisch am Freitag nicht persönlich erreichen.

Ich hatte Sie bereits einmal gebeten Mitteilungen betreffend dieser Pfändungssache ausschließlich in schriftlicher Form über Email oder Fax zu übermitteln, da ich telefonische Auskünfte nicht für die Aufhebung der Pfändung verwenden kann, schon gar nicht, wenn diese meinem achtjährigen Sohn mitgeteilt werden, wie bei Ihrem letzten Anruf vor ein paar Wochen.  

Nach erneuter Rücksprache mit der Pfändungsabteilung ist nunmehr noch ein Betrag von 73,73 EUR verfügbar.
Sollten Sie einen anderen Betrag ermittelt haben, wenden Sie sich bitte an das zuständige Amtsgericht, um dort einen entsprechenden Pfändungsschutzbeschluss zu erwirken.

Wie viele Rücksprachen hätte es denn bedurft, um sich mit dem Würfel, oder wie immer diese Summe ermittelt wurde, meiner Aufstellung der verfügbaren und abgebuchten Beträge und meinem ermittelten Restbetrag noch näher zu kommen ? Ich hatte erwartet, dass Sie eine entsprechende Aufstellung der Berechnung Ihrer Pfändungsabteilung nachreichen würden, aber anscheinend sollte ich die Summe und die Korrektur meiner Limitierung auf Zuruf akzeptieren ? Ich bitte nochmals um Zusendung einer Gegenaufstellung zu meinen Daten vom 17.03..
Es gibt bereits einen Pfändungsschutzbeschluss, der nach meinen Berechnungen einen deutlichen Verfügungsrest freigibt. Ohne eine Aufstellung Ihrerseits kann natürlich nicht nachvollzogen werden auf welche Art Sie zu anderen Ergebnissen gekommen sind.

Bezüglich der vierteljährlichen Zahlung des Versorgungswerks bitte ich Sie für die Zukunft diese Eingänge gesamt zu verfügen.

Ich verstehe dies als Angebot zukünftig auf Kreditzinsen aus der hierdurch entstehenden Belastung des Dispokredits zu verzichten und nehme dies wie sie an der heutigen Überweisung sehen, dankbar an.

Grundsätzlich scheint es aus Gründen der Praktikabilität aus meiner Sicht sinnvoll über einen Wechsel der Bankverbindung auf ein Kreditinstitut in der Nähe Ihres Wohnortes nachzudenken.

Wären mein Vater und ich nicht solche Allerweltskunden, könnten Sie sich bestimmt daran erinnern, dass wir schon über diese „sinnvollen Gedanken“ telefonierten, und ich Ihnen dabei mitgeteilt hatte, dass ich bereits jede lokale Bank, sowie die überregionalen Direktbanken und die Postbank nach einem Konto angefragt habe, und ich Sie nach einer Möglichkeit fragte, Ihrerseits auf dem Dienstweg über den Sparkassenverband einen Wechsel zur Sparkasse Mittelthüringen zu ermöglichen, da Sie aus meiner nun 20 jährigen Kundenhistorie wissen, dass letzten Endes zumindest Sie immer an mein Geld gekommen sind, und das die Toiletten in der ersten Etage der Filiale Rathausstraße komplett aus meinen Zinszahlungen errichtet wurden …   

Freundliche Grüße
Monika No****


Frohe Ostern !
Jan Donner

 

Von: Monika.No****@sparkasse-harburg-buxtehude
Gesendet: Donnerstag, 1. April 2010 17:23
An: Jan Donner
Betreff: Ihr Girokonto Nr. *******


Sehr geehrter Herr Donner,

vielen Dank für Ihre heutige E-Mail.

Gleichzeitig mit dieser E-Mail gebe ich ein Schreiben mit der von Ihnen gewünschten Aufstellung
hinsichtlich des aktuell trotz Pfändung noch verfügbaren Betrages in die Post, so dass Ihnen diese
in der Woche nach Ostern vorliegen sollte.
Sollten diesbezüglich weitere Fragen auftreten, melden Sie sich gern wie gewohnt.

Die Verfügung des Gesamtbetrages des Versorgungswerks durch die Überweisung in Höhe
von 2624,67 EUR hat nicht zur Folge, dass die Berechnung der Überziehungszinsen ausgesetzt wird.
Bitte teilen Sie uns kurzfristig mit, ob die Überweisung trotzdem in dieser Form ausgeführt werden soll.

Auch wenn Sie in Ihrer E-Mail nochmals betonen, dass Sie ausschließlich schriftlichen Kontakt
per E-Mail , Fax oder Brief mit uns wünschen, werde ich gleich noch einmal versuchen, Sie
persönlich zu erreichen.
Viele Dinge sind telefonisch einfach schneller und aus meiner Sicht effektiver  zu klären, so
z.B. auch jetzt die Frage zur Ausführung der Überweisung.

Sollte ich Sie nicht erreichen, so wünsche ich Ihnen ebenfalls Frohe Ostertage.

Freundliche Grüße

Monika No****

Sparkasse Harburg-Buxtehude
Geschäftsstelle Winsen
 

Von: Sabrina.Br**********@Sparkasse-Harburg-Buxtehude
Gesendet: Dienstag, 6. April 2010 18:12
An: Jan Donner
Betreff: Ihr Girokonto

Sehr geehrter Herr Donner,

leider wurden versehentlich die Lastschrift an die Allianz und die Überweisung nicht ausgeführt.
Ich entschuldige mich vielmals dafür. Der Kostenaufwand in Höhe von 5,00 EUR erstatten wir Ihrem Konto wieder, die Zahlung wurde bereits in auftrag gegeben.
Die Überweisung an die Allianz wurde ebenfalls wieder in Auftrag gegeben. Bitte teilen Sie mir für die erneute Überweisung in Höhe von 30,00 EUR noch den Zahlungsempfänger mit, damit ich diese umgehend für Sie buchen kann, die Kontonummer und BLZ dieser Überweisung habe ich.

Ich bitte nochmal vielmals um Entschuldigung.

Freundliche Grüße

Sabrina Br**********

Sparkasse Harburg-Buxtehude
Geschäftsstelle Winsen
 

Von: Jan Donner
Gesendet: Donnerstag, 24. März 2011 13:54
An: 'info@sparkasse-harburg-buxtehude'
Betreff: konto *******
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Damen und Herren

am 15.03. habe ich per Online-Banking eine Überweisung von 1000,-€ beauftragt. Diese ist nicht ausgeführt worden.

Ich wollte vor zwei Tagen die Eingabe wiederholen, hier kam eine Fehlermeldung die eine Doppeleingabe angab.

Nun ist die Zahlung allerdings immer noch nicht ausgeführt, weshalb ich nun um Erklärung bitte.

Betreffender Auftag: Zahlung an SUSANNE T****** , Konto *********  BLZ ********  (DB ******)

Mit freundlichen Grüßen
Jan Donner

 

Von: Uwe.Ja*****@sparkasse-harburg-buxtehude
Gesendet: Donnerstag, 24. März 2011 19:10
An: Jan Donner
Betreff: AW: konto *******

Hallo Herr Donner,

die Fehlermeldung ist insofern korrekt, weil die von Ihnen am 15.03. eingegebene Online-Überweisung noch nicht ausgeführt wurde. Um Doppelüberweisungen zu vermeiden erhält der Kunde diese Meldung.

Bei Abfrage Ihres Kontosaldos, ergibt sich dann auch die automatische Erklärung Ihrer Frage, warum die Zahlung noch nicht ausgeführt wurde.
Falls Sie noch Fragen haben, rufen Sie an od. mailen Sie mir bitte.
Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend.

Freundliche Grüße

Uwe Ja*****

Sparkasse Harburg-Buxtehude
Geschäftsstelle Winsen


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Von: Jan Donner
Gesendet: Dienstag, 29. März 2011 22:46
An: 'Uwe.Ja*****@sparkasse-harburg-buxtehude'
Cc: 'info@sparkasse-harburg-buxtehude'
Betreff: AW: konto *******

Sehr geehrter Herr Ja*****,

angeregt durch Ihren Kommentar habe ich mich im Onlinebanking noch einmal umgesehen, und festgestellt das nur noch ein Verfügungsbetrag von 601,24 hier ausgewiesen war, was mir allerdings rätselhaft ist.

Erstens habe ich entweder keine Mitteilung darüber bekommen oder diese übersehen, dass Sie einseitig meinen Disporahmen von 2.600,00 auf anscheinend 1.400,00 reduziert haben, zweitens stellt dies faktisch eine Beschlagnahmung meiner Rente dar. Hierzu bitte ich um eine Erklärung.

Sodann habe ich entsprechend des ausgewiesenen Verfügungsrahmens eine neue Überweisung der Bargeldverfügung aus meinen Rentenzahlungen an das Konto meiner Lebensgefährtin in Höhe von 600,00 wiederholt, aber auch diese wurde nicht ausgeführt. Hierüber gab es eine automatische schriftliche Information aber keine Begründung, um die ich hiermit ebenfalls bitte.

Desweiteren möchte ich darum bitten nun endlich das Konto in die seit 01.07.2010 geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen eines „P-Kontos“ zu überführen und die direkte Bargeldverfügung über Geldautomaten des Sparkassenverbandes wieder herzustellen, um eine einigermaßen gleichberechtigte Teilhabe am Gesellschaftsleben zu ermöglichen, denn hierauf wiederum glaube ich verbrieftes Menschenrecht zu haben …

Mit freundlichen Grüßen
Jan Donner

 

Von: Uwe.Ja*****@sparkasse-harburg-buxtehude
Gesendet: Mittwoch, 30. März 2011 09:35
An: Jan Donner
Betreff: Antwort: AW: konto *******

Sehr geehrter Herr Donner,

den Disporahmen Ihres Girokontos ansprechend habe ich  unseren Unterlagen entnommen, dass am 18.03.2010 nach vorheriger Rücksprache mit Ihnen, durch Frau No****
eine entsprechende Anpassung vorgenommen wurde.
Eine Begründung für die Nichtausführung Ihrer Überweisung 600,00 Eur. an Ihre Lebensgefährtin kann ich adhoc nicht abgeben, da ich noch eine Antwort
aus unserer Rechtsabteilung abwarten muss.
Sie können die Online Überweisung nochmals veranlassen; nach jetzigem Kontostand werden wir Ihre Überweisung ausführen.

Zu Ihren Ausführungen zum Thema "P-Konto"  müssen wir in der Form vorgehen, dass Ihr Girokonto erst in ein Guthabenkonto und danach dann in ein P-Konto
umgeschrieben wird. Ein Guthabenkonto wird, wie der Name schon sagt, als Guthabenkonto ohne Dispositionskredit geführt.
d.h.  Sie gleichen Ihr Girokonto aus und geben danach den Auftrag das Konto zukünftig als P-Konto zu führen. Zur Information möchte ich folgenden Sachverhalt
anführen:  ein Kontoeingang kann online nicht taggleich verfügt werden; das gilt für Überweisungen als auch für Bargeldverfügungen über Geldautomaten.

Freundliche Grüße

Uwe Ja*****

Sparkasse Harburg-Buxtehude
Geschäftsstelle Winsen

Als Geschenk zur Sommersonnenwende bekam ich ganz unerwartet noch ein "schönes" Feedback. Nicht von der Bank, Gottbewahre, nein, von einem Menschen der diese Geschichte im Internet entdeckt hat, weil er nach einer bestimmten Person suchte. Und "schön" habe ich in Anführungsstriche gesetzt, weil ein Mensch mit mir in dieser Kontaktaufnahme ebenso offen sein Leben geteilt hat, wie ich es auf diesen Seiten mit dem meinen an manschen Stellen mache, und sein Schicksal wirklich ergreifend ist. So ergreifend, dass ich ihm bis heute noch nicht persönlich geantwortet habe, was mir leid tut, aber ich weiß ihm in seiner Situation keinen Rat, und so wünsche ich ihm nur in aller Stille viel Kraft und Licht auf seinem Weg. Ich weiß dass das wir viele genug sind, dass auch der richtige Helfer für ihn existiert, oder er erkennen wird, dass auch er selbst stark genug ist gegen Unsinn und Unrecht zu kämpfen oder es zu ignorieren, ich wünsch es ihm von Herzen und möchte mich für die Zeilen bedanken, von denen ich nur ein Fragment zitiere:

Ich halte es für wahrscheinlich, daß dieser "Fachanwalt für Medizinrecht" mein Bruder ist, (...)
Deinem Text konnte ich entnehmen, daß in Deinem Leben nicht alles glatt und nach Wunsch
gelaufen sein muss. Deine Art der Aufarbeitung und Selbstdarstellung ist jedoch trotz des
"posttraumatischen Verbitterungssyndroms", von dem Du berichtest, durchaus im positiven
Sinne unterhaltsam geschrieben und lesenswert, ich möchte Dir daher gerne meine
Anerkennung dafür aussprechen. Als Medienmensch bist Du es wohl gewohnt, mit Sprache
umzugehen.

Medienmenschen sind das heute aber gar nicht mehr gewohnt. Sie dreschen möglichst flache Phrasen, kurze Hauptsätze, die eigentlich schade um Luft und Sendeplatz sind ... aber lass uns nicht abdriften.... Danke nochmals!

 

Von: Jan Donner
Gesendet: Donnerstag, 6. Oktober 2011 13:20
An: 'Monika.No****@sparkasse-harburg-buxtehude'
Cc: 'Uwe.Ja*****@sparkasse-harburg-buxtehude'
Betreff: Girokonto Nr. *******
Wichtigkeit: Hoch

Sehr geehrte Frau No****,

es klemmt leider wieder mit der Überweisung meines Renteneingangs auf das Konto meiner Lebensgefährtin.

Ich bitte um schnellstmögliche Klärung und Erledigung des online eingegebenen Auftrags.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Donner

 

Von: bianca.li****@sparkasse-harburg-buxtehude
Gesendet: Montag, 10. Oktober 2011 11:29
An: Jan Donner
Betreff: Überweisung vom 07.10.2011


Hallo Herr Donner,

da Frau No**** im Urlaub ist, habe ich mich der Sache mit der Überweisung angenommen. Die Überweisung von 2.767,86 ist am 07.10.2011 gebucht worden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Bianca Li****

Sparkasse Harburg-Buxtehude
Geschäftsstelle Winsen(Luhe)

************************
Alt werden lohnt sich.
Mit der Sparkassen-Altersvorsorge.

... und nächsten Monat zum nunmehr kaum noch zählbaren Male das Selbe, weshalb meine Herangehensweise in der wiedermal fälligen Mahn-Email etwas verbindlicher wurde. Vor allem wurde er dies aber, weil ich mir nicht mehr einreden konnte, dass all dies reiner Dilletantismus ist, sondern direkt das Ziel verfolgte mich dazu zu bringen irgendeine Bank zu wollen, aber eben nicht mehr diese, bei der ich mein Konto hatte seit ich 14 war. Was nun bald 22 Jahre her ist. Es war mir ja auch schon mehrfach mündlich und schriftlich vorgeschlagen worden, und ich hatte es ja sogar erfolglos versucht.

 

Von: Jan Donner
Gesendet: Montag, 14. November 2011 14:04
An: 'Monika.No****@sparkasse-harburg-buxtehude'; 'bianca.li****@sparkasse-harburg-buxtehude'; 'Uwe.Ja*****@sparkasse-harburg-buxtehude'; 'Stephan.Rohn@Sparkasse-Harburg-Buxtehude'; 'Frank.Be******@sparkasse-harburg-buxtehude'; 'daniela.dr******@sparkasse-harburg-buxtehude'; 'tobias.we***@sparkasse-harburg-buxtehude'; 'Sabrina.Br**********@Sparkasse-Harburg-Buxtehude'
Betreff: Kto ********

69_SPK_platzer5

Sehr geehrte Damen und Herren,

sollte die Überweisung, deren Nichtausführung Ihre Maschine schriftlich mitgeteilt hat (siehe Anhang) nicht noch heute ausgeführt werden, sehe ich mich leider gezwungen Strafanzeige wegen Unterschlagung gegen Sie zu stellen!

Mit freundlichen Grüßen


Jan Donner
 

Von: bianca.li****@sparkasse-harburg-buxtehude
Gesendet: Montag, 14. November 2011 14:50
An: Jan Donner
Betreff: Antwort: Kto ******* [Verbotener Inhalt]


GROUP Watchdog
Server: q011dp03
-----------------------------------------------------------------------
Diese Nachricht hat Dateianhänge enthalten, die auf Grund ihrer Grösse oder Art nicht erlaubt sind.
Datei ist nicht erlaubt         geplatzteueberweisung2011-11-14.jpg
-----------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr Donner,

Aufgrund von technischen Schwierigkeiten, bedingt durch die Kontoumstellung zum 01.01.2012 wird Die Überweisung per 15.11.2011 ausgeführt.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Bianca Li****

Sparkasse Harburg-Buxtehude
Geschäftsstelle Winsen(Luhe)

Von einer Kontoumstellung ist mir hier übrigens garnichts bekannt gewesen, das wär also Unfug, hätt ich nicht "so nebenbei" mal beim zufälligen klicken auf die Konto-Details (statt der Umsätze) beim Online Bänking bemerkt, dass sich mein Dispo kredit heimlich (also ohne Information an mich und auch ohne Vertragsänderung) mein Dispo-Kredit kleiner und kleiner wurde.

Eine wirkliche "Umstellung" auf ein "Pfändungsschutzkonto" (P-Konto, die Sparkasse nennts Bürgerkonto) gabs nämlich erst im Januar 2013, denn dafür brauchts einen Vertrag und ein "Plus" auf dem Konto, der Dispo ist damit dann nämlich weg. Blöd, wenn der genauso gross war wie die Quartalsrente und nur bei dessen Zahlung mal so 7 oder 10 Euro im Guthaben bereich dastanden, das brachte mir bei der Umstellung also drei recht klägliche Monate, als die Quartalsrente dann quasi von der Sparkasse "einbehalten" wurde um den Dispo-Kredit ein für allemal auf 0,- zu setzen, dabei haben die über so viele Jahre so viele Tausend Euro auf diese Art von mir ... aber auch eine andere Story!

Als Nebeninfo sei erwähnt das von den acht Empfängern bei der Sparkasse, deren Adressen ich lediglich aus diesen "bitte rückt mein Geld raus" Kommunikationen stammen, laut der automatischen Antwort vom Server immerhin drei nicht mehr bei der Sparkasse arbeiten, also entweder Karriere gemacht haben, oder sie sind jetzt technisch oder durch Kundenselbstbedienung ersätzt, ätsch.

Einer aber, der konnte das einfach nicht schlucken, weil er ja viel zu ... was weiß ich, und so schrieb er bevor er ins Wochenende ging noch schnell:

 

Von: Stephan.Rohn@Sparkasse-Harburg-Buxtehude
Gesendet: Freitag, 18. November 2011 14:29
An: Jan Donner
Betreff: Antwort: Kto *******


Guten Tag Herr Donner,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Es tut mir leid, dass durch unser mögliches Fehlerverhalten eine Lücke in Ihre Disposition entstanden ist. Hierfür möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen.

Zu Ihrer E-Mail sei angemerkt, dass wenn ich Ihrerseits noch einmal eine solche Mail empfange, ich mich gezwungen sehe Ihnen die Bankverbindung zu kündigen.

Weder halte ich Ihren Tonfall, noch den sachlichen Inhalt für angemessen. Eine Drohung ist für mich keine Basis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Ich daher davon aus, dass Sie sich nur unglücklich ausgedrückt haben und dies so nicht mehr vorkommen wird.

Freundliche Grüße

Stephan Rohn

Sparkasse Harburg-Buxtehude
Leitung Geschäftsstelle Winsen

Auch mir ist die Problematik des Egos wohl bekannt, aber ganz andersrum als sie bei dem Herrn Rohn zu Tage tritt. Aggression oder Machtdünken kenne ich nur als animalischen Affekt, atme ich ein oder zwei ... Tage mal richtig durch, dann bekomme ich eine löwensouveraine Erhabenheit über fast jede menschliche Anmassung und bin mir zu Schade mich zu vergallen wegen Popanz.

Das Dritte gepfändete Weihnachten ist also grade rum, da kommt erst das

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und dann dieses

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auch wenn die Eigendatierung es andersrum sagt. Dieser "Platzer" platzte erst herein als ich meinen Vater bereits gebeten hatte was für mich zu erledigen, wenn er das nächste mal in die Bank käme, die ja auch er benutzt, oder sie auch ihn ...

Da die Sparkassen zum 01. November lustige kleine Plastikkästen ausgegeben haben, die sie "ChipTAN-Generator" nennen, die sie in China für 70 Cent pro Stück kaufen und dann hier in zwei Varianten für 20,- bzw. 40,- jedem aufzwingen der Onlinebanking betreiben möchte, und da sich diese Investition für ein dauerhaft gesperrtes Konto das Überweisungen mehr über Email akzeptiert, nun, ich komme nicht mehr in das Konto, man kann nicht nur nichts mehr eingeben, nein, auch Kontostand und Buchungen werden nicht mehr angezeigt. Was für ein herrlicher Sachzwang.

Deshalb bat ich meinen Vater doch Kraft seiner Kontovollmacht noch zwei Überweisungen zu tätigen, aus der Rente für diesen Monat und das nächste Quartal, eine an ihn selbst, für das Auto das wir benutzen und für das er bezahlt, und eine über den "restlichen Batzen" auf das Konto der Frau, das ich ja seit drei Jahren mitbenutzen darf. ... Nun sagen wir, dieser Auftrag wurde nur teilweise erfüllt.

Am 06.01.2012 hat sich mein Vater also von den Bänkern überzeugen lassen, dass ich an mein Geld aufgrund neuer Gesetze jetzt nicht mehr randürfe, dass es ja wohl doch das einfachste wäre die 580,- über Greiff and die Ärztliche Verrechnungsstelle und den Pfuscher Plaul zu zahlen um das Konto wieder "frei zu bekommen" - und weil meine Mutter mit der Kraft ihrer Befreiung von falscher Zurückhaltung durch einen Schlaganfall anfing dem Bankpersonal ihre Meinung zu deren Charakteren mitzuteilen, ... tat er es. Er nutzte seine noch nie in Frage gestellte vollumfängliche Verfügungsvollmacht für mein Konto und gab die Überweisung frei. Er stupste also kurzerhand den so lange tapfer gegen die Windmühlen reitenden Don Quichotte aus dem Sattel.

Die Räuber hatten gewonnen. Voran Dr. Hans-Jochen Pfusch, ähh, Plaul ... der nicht Manns genug war einen handwerklichen Fehler einzugestehen, der sich aus der Affäre log, indem er mir "ich kümmere mich darum" ins Telefon versprach um mich fürs erste loszuwerden, ... dann diese unsäglichen Wanzen in der "Ärztlichen Verrechnungsstelle", denen die Telefon-Lüge ebenso beliebtes Mittel zur Wiedererlangung der Büroharmonie und Loswerden des Querulanten ist, ... die noch unsäglicheren Wanzen, in den zufällig im selben Hause sitzenden "Anwälten" und den wieder nur scheinbar "im Auftrag Anderer" agierenden "Eintreibe-Firmen", wo auf beiden Büroflächen, versteckt hinter fiktiven "juristischen Personen" (wichtig für das "Eichmann"-Gefühl, nur seine normale Pflicht zu tun wie sie eine höhere Fantasiegestalt wie Staat oder Firma formuliert hat). Ich hasse es wenn man andere Tiere beleidigt, indem man sie und über sie herrschende Vorurteile für die Beschreibung von "menschlichen" Eigenschaften oder Handlungen missbraucht, aber ich denke ich werde am besten von jedermann verstanden wenn ich wiederhole: es sind Wanzen! Weil sie all ihr Wissen und Können darauf verwenden einen Raubzug "juristisch" zu koordinieren, und das täglich als Beruf ...

Aber nicht zuletzt besonders anzuprangern sind die "Rechtspfleger/innen" und "Richter/innen" und "Gerichtsvollzieher/innen" die den Raubzug ebenso "Eichmännisch" mit Beflissenheit und absoluter Unmenschlichkeit für die privaten Nutzniesser der Raubbeute durchziehen. Jene sind am Ende vielleicht sogar zu bedauern, weil sie sich eventuell ihre Tätigkeit im "System der Gerechtigkeitsfindung" ganz anders vorgestellt haben. Dann aber auch wieder nicht, denn als sie die tatsächlichen Umstände bemerkten, hätten sie jederzeit aufhören können jeden Morgen von neuem ... Es ist fraglich ob Adolf Eichmann das auch einfach so hätte entscheiden können ohne direkt sein Leben zu riskieren, heute könnte man dies gefahrlos. Die Gefahr die heute noch besteht ist die, die Herrn Eichmann schliesslich doch an den Galgen gebracht hat, nämlich dass sich das System grundlegend ändert, und in einer neuen Bewertung die Verbrechen, die heute als "normale Bürotätigkeit" verübt werden (auch und vor allem in den "JobCentern" bzw. ArGe´n), schon morgen eben doch als die Verbrechen erkannt werden die sie sind, und zur Sühne gebracht ...

 

Es waren 785 Tage ohne Bargeldzugang!

vom 14.12.2009 bis zum 07.02.2012

 

Wie gesagt: mein Vater hat entschieden es sei genug. Ich muss oder sollte dafür dankbar sein, sagt mein Vater, denn rechnerisch nimmt er das Geld nun aus dem Teil, den ich als Wiedergutmachung eines kleinen Teiles unserer Autokosten für ihn gedacht hatte, und vor allem als Geste und wichtige Erfahrung für ihn, dass Geld nicht das wichtigste, sondern vieleicht eher das überraschendste aller Dinge ist. Laut dieser Logik zahl also nicht ich, sondern er dann doch jenen arroganten Unmenschen, der sich als Arzt bezeichnet und zumindest mir nichts als zusätzliche Leiden beschert hat. Und Kosten, nicht nur gerechnet in diesem dämlichen Geld, denn wo ist meine viel wertvollere Lebenszeit die vor allem Schmerzfrei rar ist, und nur jene wertvollsten Zeiten kann man für juristische Briefe nutzen oder verschwenden, wenn der Kampf nun mit Aufgabe beendet wurde, ohne Möglichkeit der Wiederaufnahme... ich muss dafür dankbar sein, denn jetzt ist der Stress vorbei. Ist er vorbei? Oder wird er für immer in meinen Zellen schwingen, als ein Teil meines Schicksals das ich nicht bejahen kann? Wann ist das Kapitel dieser einseitigen Ausgänge vollkommen erfüllt und egalisiert?

Nein, im Moment bin ich traurig darüber ... denn meinem Pappa ist wohl niemals die Frage gekommen warum ich mich seit der Pubertät überwiegend in Schwarz kleide: Es liegt an den Vorbildern:

Oh hoppla, Ich hab mich geirrt!
Es geht doch weiter und sie wollen mehr ! Einmal angefüttert ... ich hatte es ja geahnt ...
Besonders seit der Superidee des Zinses und der dann doch mehr dem Wahnsinn entsprungenen Idee des Zinseszinses ist es "juristisch vollkommen einwandfrei" einen Menschen ein Leben lang als eine beraubbare Ressource zu behalten. Indem man dann unter mehrjährigen Verfahren zum Beispiel doch noch irgendwo einen ganz kleinen Posten zurückbehält, den Beraubten in Sicherheit wiegt, während eine neue "Schuld" irgendwo in Akten oder heute wohl eher in Computern still und heimlich vor sich hinwuchert, bis es sich wieder lohnt den Raubapparat in Gang zu bringen. Exponentielles Wachstum is doch was tolles! Da können Sie jeden Räuber fragen. Menschen mit Herz und Verstand (wie Prof. Hans Hörmann, Dirk Müller, Prof. Götz Werner und ich sehen das allerdings ganz anders)

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